Getauft werden - neu werden

Aus dem Magdeburger Dom

Seit mehr als 1.000 Jahren werden in seinem Becken Menschen getauft. Damit gehört der rote Taufstein, den einst Otto I. aus Nordafrika holen ließ, zu den großen Schätzen des Magdeburger Doms.

Dom zu Magdeburg
Dom zu Magdeburg Quelle: ZDF

Hier werden im Eröffnungsgottesdienst der diesjährigen EKD-Synode Frauen und Männer davon berichten, was ihnen ihre Taufe in einem mittlerweile atheistischen Umfeld bedeutet. Sie zeigen damit stellvertretend für viele andere, dass die Taufe mehr ist als ein biographisches Datum, dessen Bedeutung irgendwann im Laufe eines Lebens versickert: Die Taufe markiert eine Lebenswende und bestimmt die christliche Existenz.

Im "Jahr der Taufe"

Dies ist jedoch selbst vielen Christinnen und Christen nicht mehr bewusst. Sie kehren ihren Kirchen den Rücken, und ihr "religiöser Grundwasserspiegel" sinkt. Die Evangelische Kirche in Deutschland tritt diesem Trend schon länger mit verschiedenen Initiativen entgegen, in diesem Jahr z.B. mit dem "Jahr der Taufe". Der Fernsehgottesdienst aus dem Magdeburger Dom nimmt dieses Thema an historisch bedeutsamer Stätte auf und stellt sich zugleich der Situation, als christliche Kirche in dieser Stadt inzwischen eine Minderheit zu sein.

Landesbischöfin Ilse Junkermann wird in diesem Gottesdienst die Predigt halten, durch die Liturgie führt Prädikant Stephen Gerhard Stehli, und es singt der Magdeburger Domchor unter Leitung von Barry Jordan.

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