In guter Nachbarschaft

Gottesdienst aus der Berliner Zionskirche

Die Zionskirche steht im Herzen von Mitte, dem berühmten Szene-Viertel Berlins. Heute ist es leicht, hier über Toleranz zu sprechen. Denn für die meisten, die hier am Tage die Straßen-Cafés und abends die Bars bevölkern, scheint Toleranz beinahe eine Art Credo zu sein. Man kann sich kaum mehr vorstellen, dass im letzten Jahrhundert auch hier Juden verfemt, verfolgt und deportiert wurden.

Im Gottesdienst am 11. August 2013 stellt sich die Gemeinde einer Geschichte der Intoleranz, die auch in den christlichen Kirchen ihre Wurzeln und ihren Nährboden fand. Zugleich bringt sie ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass die christliche Gottes- und Nächstenliebe Widerstand leisten muss, wo immer Menschen zu Opfern der Intoleranz werden. Der Gottesdienst mündet in ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit und Symbol für gute Nachbarschaft.

Predigt von Nikolaus Schneider

Nikolaus Schneider, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, wird die Predigt halten. Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen von Julia Hedtfeld, die Projektchor und Instrumentalisten aus der Gemeinde leitet.

Nach der Sendung gibt es bis 14.00 Uhr ein telefonisches Gesprächsangebot der evangelischen Kirche unter der Telefonnummer 01803 67 83 76
(0,09 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Max. 0,42 € pro Minute aus Mobilfunknetzen.)

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