Gekommen, um zu dienen

Gottesdienst aus St. Peter in Mainz

Außenansicht der katholischen Kirche St. Peter in Mainz

Gesellschaft | Gottesdienste - Gekommen, um zu dienen

Unter dem Motto "Gekommen, um zu dienen!" feiert Karmelitenpater Josef Kemper mit der Gemeinde St. Peter in Mainz. Es musiziert der Projektchor "All Generations" unter Andreas Leuck.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDF, 18.10.2015, 09:30 - 10:15
Verfügbarkeit:
Video leider nicht mehr verfügbar
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2015

Karmelitenpater Josef Kemper begrüßt die anwesende Gemeinde sowie die Zuschauer vor den Bildschirmgeräten zu dieser Feierlichkeit aus der beeindruckenden Rokokokirche St. Peter. Unterstützung erhält er vom Projektchor "All Generations".

Innenansicht St. Peter in Mainz mit Blick zum Altar und Deckenmalerei
Innenraum St. Peter Quelle: Kath. Fernseharbeit

Eine zentrale Forderung Jesu im Evangelium ist, den Weisungen Gottes zu folgen und nicht sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, sondern anderen zu dienen. Dieser Aufgabe hat sich Franz Adam Landvogt (1889 bis 1953), Pfarrer von St. Peter, besonders gestellt.

Pfarrer-Landvogt-Hilfe

An ihn erinnert sich die Gemeinde bis heute, auch in ihren Gottesdiensten. Als "Vater der Armen" sorgte sich der Mainzer "Trümmerpfarrer" Landvogt in den Kriegs- und Nachkriegsjahren hilfsbereit und selbstlos bis zum Äußersten für Arme, Kranke, Obdachlose und für die Jugend. Die gemeinnützige "Pfarrer-Landvogt-Hilfe" und der ökumenische wöchentliche "Mittagstisch für Bedürftige" in den Pfarreien der Mainzer Innenstadt führen das Anliegen Pfarrer Landvogts und dessen caritativen Einsatz fort. Pfarrer Landvogt lebte beispielhaft die biblische Botschaft dieses Sonntags.

Lichtdurchflutete Baukunst

Seine letzte Ruhestätte fand Pfarrer Landvogt in der St. Peterskirche. Die beeindruckende Rokokokirche liegt in unmittelbarer Nähe des kurfürstlichen Schlosses und des rheinland-pfälzischen Landtags. Mit ihren beiden Zwiebeltürmen prägt die aus rotem Sandstein erbaute Pfarrkirche weithin erkennbar die Silhouette der Landeshauptstadt Mainz. Die hohe lichtdurchflutete Hallenkirche bietet eine beachtliche Fülle an Deckengemälden (vor allem mit Szenen aus dem Leben des hl. Petrus), spätbarocken Skulpturen und reichem Stuckwerk und vermittelt damit - wie zum Beispiel auch die triumphale Kanzel - christliche Verkündigung.

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