Wenn du denkst, es geht nicht mehr

Gottesdienst aus Duderstadt

Das von Fachwerkhäusern geprägte Duderstadt liegt im niedersächsischen Teil des Eichsfeldes an der ehemals deutsch-deutschen Grenze zu Thüringen. Das kleine Städtchen mitten auf dem Land im Herzen der Bundesrepublik ist wie die ganze Region von der Landwirtschaft geprägt. Propst Bernd Galluschke begrüßt die mitfeiernde Gemeinde und die Zuschauerinnen und Zuschauer an den Bildschirmen.

"Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her", zitiert Propst Bernd Galluschke im Ausblick auf die ZDF-Gottesdienstübertragung am 2. Februar aus der Propsteikirche St. Cyriakus in Duderstadt im Untereichsfeld. "Ich finde, der Spruch passt gut zum Fest der  Darstellung des Herrn, das wir an diesem Sonntag feiern", so Propst Galluschke. Der Gedanke des Lichtes als Zeichen der Hoffnung und Zuversicht könne sich wie ein roter Faden durch den feierlichen Gottesdienst ziehen, zu dem er mit der Duderstädter Pfarrei die ZDF-Fernsehgottesdienstgemeinde herzlich einlädt.

Erfahrung der Älteren

Winterliche Aussenansicht der Propsteikirche St. Dyriakus in Duderstadt.
St. Cyriakus, Duderstadt Quelle: Kath. Fernseharbeit

"Wir wollen mit dem Gottesdienst hörbar und sichtbar machen, dass der Austausch von Erfahrungen einer erfüllten Hoffnung "fit for life macht und Licht ins Leben der Menschen bringt", erklärt Propst Galluschke. Es sei wichtig, dass Menschen ihren Glauben weitergeben, besonders die ältere Generation sei hier gefragt. Ihre Lebenserfahrung gleiche ja oftmals der des greisen Simeon aus dem Evangelium zu diesem Sonntag: "Trotz aller Katastrophen des Lebens setzt sich doch letztlich die Hoffnung durch."

"Die Lebensleistung der Älteren ist oft ein Licht der Hoffnung, das weitergegeben werden muss." So sollen auch junge Leute wieder ermutigt werden, "Glauben auszuprobieren, um selbst Licht zu sein, das für andere in hoffnungslosen Situationen daherkommt". Unmerklich wird so der Glaube wachsen.

Darstellung des Herrn

Am Fest 'Darstellung des Herrn' feiert die katholische Kirche das Ereignis, an dem die jungen Eltern Maria und Josef aufbrechen, um 40 Tage nach Jesu Geburt gemäß dem jüdischen Gesetz das Kind im Tempel von Jerusalem Gott anzuvertrauen. Hier begegnet ihnen der greise Simeon, der als Glaubender den Messias erwartet und ihn jetzt im hohen Alter endlich in Jesus erkennt: "Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für dein Volk Israel."  (vgl. Lk 2, 22-40).

Lieder:

GL 481     (GL alt 644) / EG 262: Sonne der Gerechtigkeit

GL 174,7  (GL alt 531,2): Halleluja

GL 196     (GL alt 491): Heilig, heilig, heilig, Herr

GL 535:    Segne du, Maria, segne mich, dein Kind

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