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Das Licht kam in die Welt

Katholischer Weihnachtsgottesdienst aus der Stiftsbasilika in Rein/Österreich

Vom Kind in der Krippe geht ein wunderbares Strahlen aus - so sieht es der berühmte Barockmaler Kremser Schmidt in seinem großen Altarbild in der Stiftskirche Rein: Gott wird Mensch.

72 min
72 min
25.12.2020
25.12.2020
UT - DGS
UT - DGS
Video verfügbar bis 25.12.2021

Weihnachten 2020 steht ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Wie werden die Menschen das Fest der Liebe feiern können? Welche Botschaft geht von Weihnachten aus, an dem die Christinnen und Christen feiern, dass Gott Mensch geworden ist?

Abt Philipp Helm ist überzeugt, dass im Werk des Barockmalers Schmidt eine Antwort zu finden ist. "Die drei Hirten auf dem Hochaltarbild spiegeln die Arten wider, das Weihnachtsgeheimnis zu erfahren. Der erste Hirte, dargestellt in demütiger Gebetshaltung, am hellsten erleuchtet, er ist der Tiefgläubige. Der Zweite, das greise Haupt hell erleuchtet, streckt seine Hände nach dem Jesuskind aus, er ist der Gottsuchende. Und der dritte Hirte, der Kopf kaum beleuchtet, er betrachtet das Jesuskind nur, er, der bloße Betrachter."

Gemälde: Jesuskind in der Krippe, Maria und Josef und die drei Hirten
Ausschnitt aus dem Hochaltarbild des Barockmalers Martin Johann Schmidt, genannt Kremser Schmidt, in der Stiftskirche Rein, das die Geburt Christi und die Anbetung durch die Hirten zeigt.
Quelle: Zisterzienserstift Rein, Fotograf: Kalsner

Das Stift Rein wurde 1129 gegründet und ist das älteste Zisterzienserkloster der Welt, das ohne Unterbrechung aktives Kloster ist. Noch zu Lebzeiten des heiligen Bernhard erfolgte seine Stiftung durch Markgraf Leopold I. von Steyr. Die ersten Mönche kamen aus Ebrach in Franken. Reiner Mönche gründeten vier Tochterklöster: 1138 Sittich in Slowenien, 1146 Wilhering bei Linz, 1444 das Neukloster in Wiener Neustadt und 1620 Schlierbach in Oberösterreich. Zum Stift Rein gehören heute 13 Pfarren.

Die Stiftskirche präsentiert sich seit einigen Jahren in neuem Glanz: In enger Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bundesdenkmalamt ließ das Zisterzienserstift Rein 2004 bis 2014 die umfangreichsten Restaurierungsarbeiten seit der Errichtung der barocken Basilika Mitte des 18. Jahrhunderts durchführen. Zehn Jahre lang wurden die von Josef Adam Mölk 1766 geschaffenen Deckengemälde, der Stuck und das Inventar Zentimeter für Zentimeter gereinigt und auch kleinste Risse und Farbschäden ausgebessert.


Kontakt

Stiftsbasilika in Rein
Abt Philipp Helm Ocist
Rein 1
A-8103 Rein

Im Anschluss an den Gottesdienst können die Zuschauerinnen und Zuschauer mit der Gemeinde telefonisch unter der Nummer 0043 3124 54 295 Kontakt aufnehmen. Es gilt der Auslandstarif für Österreich.

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