Mit Grenzen umgehen

Gottesdienst aus Magdeburg

In den Pfeifferschen Stiftungen begegnen Menschen täglich ihren Grenzen. Jede Krankheit ist ein Einschnitt in das normale Leben. Viele Patienten, die für kurze oder längere Zeit in Magdeburg medizinisch und pflegerisch betreut werden, machen Erfahrungen mit einer solchen Krisensituation.

Wichtige Lebensfragen gewinnen im Krankenhaus plötzlich an Bedeutung. Wieso bin gerade ich krank? Wo kommt das her? Welchen Sinn soll mein Leben noch haben? Was bin ich noch wert, als kranker Mensch in einer Gesellschaft der Gesunden, Leistungsfähigen und Schönen?

Der Mensch im Pflegealltag

Samariterkirche Magdeburg von innen
Samariterkirche Magdeburg Quelle: ZDF/Michael Uhlmann

Im Gottesdienst am 06. April 2014 kommen Menschen aus den Pfeifferschen Stiftungen zu Wort, die von ihren Grenzen berichten und wie sie damit umgehen und ihre persönlichen Antworten formulieren. Die Predigt hält Vorsteher Christoph Radbruch. „Wir machen täglich Erfahrungen mit Grenzen. Die Pflegekraft, die nicht genug Zeit hat für jeden Patienten. Ein Mensch mit Behinderung möchte trotz der ihm gesetzten Grenzen am Leben teilnehmen, vielleicht will er normal zur Arbeit gehen oder eine eigene Familie gründen. Als Vorstandsvorsitzender der Pfeifferschen Stiftungen komme auch ich täglich an Grenzen. Nicht alle Kosten, die in unserer diakonischen Einrichtung entstehen, kann ich an die Bewohner, Patienten oder Kostenträger weitergeben."

Einen besonderen Akzent im Gottesdienst setzen die Puppenspieler mit ihren selbstgefertigten Marionetten, einem Projekt der Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Pfeifferschen Stiftungen.

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