Barrierefrei?

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Rollstuhlfahrer sind, wie Fußgänger mit schwerem Gepäck, auf Aufzüge in Bahnhöfen angewiesen. Häufig sind diese aber wochen- und monatelang außer Betrieb.

06.05.2017
06.05.2017
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Notwendige Orientierungshilfen in der Stadt

Wenn es um Barrierefreiheit geht, denken viele an rollstuhlgerechte Wege und Gebäude. Die wenigsten denken dabei an sehbehinderte oder blinde Menschen. Dortmund, stellvertretend für viele deutsche Städte, bemüht sich um die Teilhabe aller in der Stadt. Allerdings kann aufgrund der leeren Kassen eine Umsetzung nur peu à peu erfolgen.

Manuela Kürpick ist blind und arbeitet in Dortmund. Seit Jahren unterstützt sie den Behindertenbeirat, kämpft um Barrierefreiheit. Und täglich nutzt sie Hilfen, die ihr in der Stadt bessere Orientierung bieten.

Keine Eile bei der Deutschen Bahn

Im Düsseldorfer Bahnhof ist der Aufzug außer Betrieb, als der IT-Experte Dzenan Dzafic unterwegs zu einer wichtigen Sitzung ist. Die Treppe ist für den Rollstuhlfahrer ein unüberwindbares Hindernis. Um auf ein Gleis mit einem funktionierenden Aufzug zu gelangen, wird er von der Bahn auf einen 50 km langen Umweg geschickt.

Fast 5.000 Bahnsteige sind noch nicht barrierefrei, sagt die Deutsche Bahn, und nach einem internen Bericht kann es noch 35 bis 40 Jahre dauern, bis die letzten soweit sind.

Moderation

Sandra Olbrich

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