Alte gut für Klimawandel

Wunderbare Welt der Wissenschaft

Geht es Ihnen auch so wie mir, dass Sie sich manchmal wundern, was Wissenschaftler heutzutage alles erforschen? Forscher des Max Planck Instituts für demographische Forschung in Rostock haben jetzt zum Beispiel herausgefunden, dass vom demographischen Wandel vor allem das Klima profitiert. Denn ältere Menschen produzieren weniger CO2 als jüngere Erwachsene.

So könnte sich mit einer drastischen Verschiebung der Demographie und einem damit verbundenen hohen Anteil an älteren Menschen in den Industrienationen die C02-Bilanz ganzer Staaten durchaus positiv ändern. Das liegt daran, dass sich das Konsumverhalten der Älteren ändert.

Zwar geben sie im Durchschnitt mehr aus als Jüngere, einen immer größeren Teil davon jedoch für ihre Gesundheit. Und das wirkt in zwei Richtungen: Zum einen verursachen die von diesen Ausgaben erworbenen Dienstleitungen generell wenig Ausstoß von Treibhausgasen. Zudem bleibt für energieintensive Güter weniger Geld übrig. Bei den CO2-intensiven Ausgaben sinken die Ausgaben für Kleidung besonders früh, schon ab Ende 50, der Benzin-Verbrauch ist ab 60 Jahren rückläufig, ebenso CO2-intensive Flugreisen.

Schöne Wissenschaft

Eine weitere gute Nachricht kommt aus Heidelberg: Forschern an der privaten SRH Hochschule ist die weltweite erste Aufnahme eines Regenbogens dritter Ordnung gelungen. Das normale Phänomen kennt jedes Kind: Wenn Regen und Sonne aufeinander treffen entsteht ein Regenbogen. Gelegentlich erscheint noch ein zweiter mit umgekehrter Farbfolge, ein sogenannter Regenbogen zweiter Ordnung.

Regenbogen über einem Feld bei Schöppenstedt
Regenbogen über einem Feld Quelle: dpa

Das Phänomen eines Regenbogens dritter Ordnung war bislang nur aus theoretischen Berechnungen bekannt und in freier Natur noch nie gesichtet worden. Das Besondere an diesen Regenbögen: Sie liegen nicht, wie die üblichen Exemplare, der Sonne gegenüber, sondern bilden Farbringe um die Sonne herum. Möglich sind diese Erscheinungen nur äußerst selten unter bestimmten Wetterbedingungen. Da diese Regenbögen nahezu transparent sind, kann man sie mit bloßem Auge zudem fast nicht erkennen.

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