Festung oder Rettungsinsel

Europa und die Flüchtlinge

Es macht alle betroffen, wenn sie die Nachrichten über immer mehr Menschen hören und sehen, die bei ihrer Flucht nach Europa ums Leben gekommen sind. Es reißen aber auch nicht die Diskussionen ab über Fragen nach der Unterbringung und Finanzierung der Hilfen - so sie dann tatsächlich stattfinden oder überhaupt anlaufen. Es steigt Wut bei vielen Menschen auf über die Schlepper, die ein Vermögen mit dem Leid der Menschen machen. Was tun? Hilfe vor Ort, in den Herkunftsländern, oder doch alle Flüchtlinge legal einreisen lassen?

In der Politik wird nun eine Aufstockung der Entwicklungsgelder für Hilfen bei Projekten vor Ort diskutiert, die den Verbleib im eigenen Land wieder attraktiver machen können. Doch wer soll dieses Geld bekommen? Viele der Regierungen oder der Politiker der entsprechenden Länder sind korrupt - die Gelder kommen bei den Hilfsbedürftigen oder in den zu unterstützenden Projekten nicht an. So flüchten doch wieder tausende Menschen aus Verzweiflung mit Schiffen und der Hilfe krimineller Schlepper über das Mittelmeer nach Europa - und viele kommen dabei um.

Nachdem sich am Donnerstag die Regierungschefs in Brüssel zu diesem Thema getroffen haben, wird in diesen Tagen das Europaparlament über die möglichen finanziellen Hilfen und die Verteilung der Flüchtlinge diskutieren und die Weichen für das weitere Vorgehen stellen.

Peter Hahne spricht mit Elmar Brok, CDU, Vorsitzender Außenausschuss Europaparlament und Christof Johnen, Koordinator DRK-Nothilfe, über Möglichkeiten und Chancen, die Europa aktuell hat.

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