Neues Leben nach der Flucht

Schicksale, die Mut machen

In der Regel starten die Flüchtlinge aus dem meisten Ländern ins Ungewisse. Wie wird die Flucht, überleben sie die Reise, und wenn ja, wo werden sie landen? Wie werden sie aufgenommen? Was passiert dann? Fragen, die sich viele Menschen stellen und die nur mutmaßen können, wie ein Leben nach der Flucht sein könnte. Peter Hahne hat zwei Gäste eingeladen, die von ihrem Schicksal, ihrer Flucht und dem Leben danach erzählen können. Sie berichten, wovor sie geflohen sind, und wie es ihnen auf dem Weg nach Europa oder Deutschland ergangen ist.

Kamran Safiarian
Kamran Safiarian Quelle: ZDF

Und wenn wir dann tatsächlich die Details der einzelnen Schicksale hören, trifft es uns oft hart. Unbeschreibliches Leid, Entbehrungen und auch menschliche Verluste beklagen viele Flüchtlinge. Peter Hahne hat zwei Gäste, die erzählen, wie es ihnen ergangen ist, auf welchem Weg sie nach Deutschland gekommen sind, und wie sie hier in Deutschland aufgenommen wurden. Hierüber spricht Peter Hahne mit seinen Gästen.


Kamran Safiarian, wurde am 1969 in Teheran (Iran) als Sohn einer deutschen Mutter und eines persischen Vaters geboren. Nach der Islamischen Revolution 1979 in die Bundesrepublik übergesiedelt, studierte er von 1989 bis 1994 Politik, Kommunikationswissenschaft und Sozialpsychologie in München.

Von 1993 bis 1994 machte er am „Institut Francais de Presse“ der Universität Paris sein französisches Diplome. Seit 1995 arbeitet Safiarian für das ZDF, zunächst als Reporter für das 3sat Magazin "Kulturzeit".

Mathias Luther im Studio bei Peter Hahne
Mathias Luther

Schwerpunkte seiner Berichterstattung sind die Themen Iran, Islam, Terrorismus und Menschenrechte. Für seine Berichterstattung wurde er 2004 für den Axel-Springer-Nachwuchspreis für Journalisten nominiert, mit Kulturzeit gewann er 1999 den Deutschen Fernsehpreis.


Mathias Luther, geboren in Postdam, lebt mit seiner Frau und einer Tochter in Berlin. Luther floh 1986 über Ungarn nach Deutschland. Nach seiner Schulausbildung in der DDR war er bei der Nationalen Volksarmee (NVA), was er als die grauenhafteste Zeit seines Lebens bezeichnet.

Mit 25 Jahren hat er als Regieassistent bei der Deutschen Film AG (DEFA) gearbeitet, dem Filmunternehmen der DDR mit Sitz in Potsdam-Babelsberg. Nach jahrelangen Bewerbungsversuchen an der Filmhochschule Babelsberg mustte er erfahren, das er wenig  Chancen auf eine Annahme an der Hochschule hatte. Später erfuhr er aus seinen Stasi-Akten, dass er lebenslang für die Hochschule gesperrt war.

Mit einem gültigen Visum für eine Einreise nach Ungarn und der Hilfe von Freunden, die ein Westauto hatten, gelang ihm mit viel Glück die Flucht nach Österreich. Dort wurde er in einer Kneipe in Schattendorf am Neusiedler See freundlich und mit viel Unterstützung empfangen. Heute arbeitet Mathias Luther als erfolgreicher Regisseur für die ARD, beispielsweise für die Serien "In aller Freundschaft" oder "Tierärztin Dr. Mertens".

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