Erben gesucht

Warum Familienunternehmen aussterben

Immer mehr Familienunternehmen müssen schließen oder werden verkauft, weil den Gründern oder ihren Nachfolgern der Nachwuchs fehlt. Oft haben die potentiellen Erben vollkommen andere Wünsche, als in den elterlichen Betrieb einzusteigen. Viele Menschen bedauern, dass beispielsweise Bäckereien oder Metzgereien schließen, in denen sie die Firmeninhaber noch selber kannten und somit einen ganz anderen Bezug zum Geschäft und deren Waren hatten. Doch warum gibt es weniger Familienunternehmen? Dies fragt Peter Hahne seine Gäste, den Bäckermeister Jörg Schmid und Prof. Arist von Schlippe, der über Familienunternehmen foscht.

Experten sagen, die Familie ist für ein Familienunternehmen Stärke und Risiko zugleich. Die Stärke kann die Konstanz und die Philosophie einer Firma sein, die durch eine Familie getragen wird. Schwierig kann es jedoch werden, wenn gerade in Unternehmerfamilie Streitigkeiten über den Betrieb entstehen. Nach den Gründen, warum sich viele Familienunternehmen auflösen, sie verkauft oder vielleicht in mehrere einzelne Firmen zerschlagen werden, fragt Peter Hahne seine Gäste:

Jörg Schmid übernimmt in vierter Generation den elterlichen Bäckerbetrieb. Für den deutschen Meister der Bäckermeister kam nie etwas anderes in Frage, als die Bäckerei, die sein Urgroßvater gegründet hatte, zu übernehmen.

Prof. Aris von Schlippe, akademischer Leiter des Instituts für Familienunternehmen, erforscht Familienunternehmen, deren wirtschaftliche Struktur, ihre Führung und Dynamik sowie deren Personal und Unternehmensführung. Von Schlippe will klären, was gegen das Sterben von Familienunternehmen getan werden kann.

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