Notstand an der Grenze

Willkommenskultur und Wirklichkeit

Das Thema Flüchtlinge beherrscht die Medien. Und immer wieder gibt es neue, schwer überprüfbare Informationen und Zahlen, die variieren. Es ist nicht nachvollziehbar, wieviel Menschen nach Deutschland kommen und aus welchen Nationen. Sind es Asylsuchende aus Kriegsgebieten oder ebenso Wirtschaftsflüchtlinge? Und: Werden tatsächlich auch Menschen abgeschoben und in welchem Umfang? Fragen, die vielleicht diejenigen beantworten können, die direkt mit der Situation konfrontiert werden: eine Polizistin, die an der deutsch-österreichischen Grenze ihren Dienst leistet und ein Landrat, aus einem Kreis, der direkt an Österreich angrenzt, von wo aus die Flüchtlinge nach Deutschland einreisen.

Peter Hahne diskutiert mit seinen Gästen, die aus der praktischen Erfahrungen ihrer Arbeit mit Flüchtlingen und Behörden berichten können.

Siegfried Walch, CSU, Landrat des Landkreises Traunstein, dessen Verwaltungsbreich direkt an Österreich angrenzt. Er ist skeptisch, ob er und seine Behörden dem Ansturm der Flüchtlinge weiter gewachsen sein werden. Walch muss seine 500 Mitarbeiter geschickt einsetzen, um die aktuelle Situation bewältigen zu können. Aber dies geht nur unter bestimmten Bedingungen, die er in der Sendung Peter Hahne schildert.

Magdalena Strunz, Polizeiobermeisterin der Bereitschaftspolizei Nürnberg, berichtet über ihr derzeitiges Einsatzgebiet an der deutschen Grenze zu Österreich. Sie kann darüber sprechen, wie sie die Lage an der Grenze erlebt und wie ihre Erfahrungen in der Flüchtlingskrise bisher waren.

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