Nach Würzburg, München, Ansbach

Wie sicher sind wir noch?

München

Gesellschaft | Peter Hahne - Nach Würzburg, München, Ansbach

Peter Hahne stellt das Thema der kommenden Sendung vor.

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Viele Menschen sind verunsichert, wenn sie an die Anschläge in den vergangenen Tagen denken. Sind Zugreisen noch sicher, größere Veranstaltungen in den Städten gut genug vor Attentaten geschützt? Kann man überhaupt noch zu Open-Air-Veranstaltungen gehen? Wo sind wir in Deutschland noch sicher? Kann die Polizei vor Anschlägen schützen? Womit hat dieser plötzliche Anstieg von oft tödlichen Angriffen auf unbeteiligte Menschen zu tun? Viele Fragen stehen im Raum; an die Politik, aber auch an die Polizei. Peter Hahne sucht Antworten mit Hilfe seiner Gäste: Dem Innenexperten Wolfgang Bosbach und mit Roman Fertinger, Polizei-Vizepräsidenten von Nürnberg, zu dessen Bereich die Städte Ansbach und Würzburg gehören.

Archiv: Wolfgang Bosbach am 02.09.2015
Wolfgang Bosbach Quelle: dpa

Wolfgang Bosbach wurde 1952 in Bergisch Gladbach geboren. Nach Mittlerer Reife und Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann holte er auf dem Zweiten Bildungsweg das Abitur nach und studierte Jura. Nach dem Staatsexamen erhielt er 1991 die Zulassung als Rechtsanwalt. Als 20-Jähriger wurde er Mitglied der CDU und engagierte sich zunächst in der Kommunalpolitik. Seit 1994 wurde er bei jeder Bundestagswahl direkt in das Parlament gewählt. Zwischen 2000 und 2009 war er Vorsitzender seiner Fraktion und daran anschließend Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses.

In einem Interview mit dem Magazin FOCUS stellt Bosbach die Frage: "Wie können wir unser Land vor Kriminalität in all ihren Erscheinungsformen, insbesondere vor Terror noch besser schützen? So viel Freiheit wie möglich, so viel Sicherheit wie nötig." Und zum Einsatz der Bundeswehr im Inland meint er weiter: "Die Bekämpfung des Terrors ist zunächst eine Aufgabe der Polizeien des Bundes und der Länder, insbesondere der Antiterroreinheiten. Aber die Bundeswehr muss dort helfen dürfen, wo nur sie aufgrund ihrer besonderen technischen Fähigkeiten helfen kann."

Roman Fertinger
Roman Fertinger


Roman Fertinger wurde 1957 geboren. Nach dem Besuch der Real- und der Fachoberschule absolvierte Roman Fertinger in den Jahren 1975 bis 1978 die Ausbildung bei der Bayerische Bereitschaftspolizei. Danach war er drei Jahre lang als Streifenbeamter in Nürnberg eingesetzt.
Von 1982 bis 1984 studierte er an der Fachhochschule der Polizei in Fürstenfeldbruck und wurde anschließend auf verschiedenen Führungspositionen im gehobenen Polizeidienst verwendet. In den Jahren 1990 bis 1992 absolvierte er das Studium für den höheren Polizeivollzugsdienst unter anderem an der früheren Polizeiführungsakademie in Münster-Hiltrup, jetzt Deutsche Hochschule der Polizei.

Nach Übernahme zahlreicher Leitungsaufgaben im höheren Dienst, wurde er schließlich im April 2011 zum Polizeivizepräsidenten und zugleich Leiter Einsatz des zweitgrößten Polizeipräsidiums Bayerns, in Nürnberg, berufen.

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