Scheidung!

Das Schicksal der Trennungskinder

Die Zahl der Menschen in Deutschland, die ihre Ehe oder ihr gemeinsames Zusammenleben aufgeben, ist nach wie vor hoch. Allein 2013 wurden fast 170.000 Ehen geschieden. Die Dunkelziffer der Paare, die ohne Trauschein zusammen lebten und sich dann trennten, kommt noch hinzu. Leidtragende sind oft die Kinder: 2013 waren es über 130.000 aus geschiedenen Ehen, die Kinder aus den Verbindungen ohne Trauschein nicht mitgerechnet.

Es entsteht der Eindruck, dass gemeinsame Kinder für Paare keine "Scheidungsbremse" mehr sind, kein Grund, sich vielleicht noch einmal "zusammenzureißen" oder, um der Kinder willen, alle Hebel in Bewegung zu setzen, dass es eventuell doch noch klappt.

Ständig auf Wanderschaft

Und wenn dann tatsächlich partout kein Zusammenleben mehr möglich ist, stellt sich die Frage, wie verhindert werden kann, dass Kinder zu Opfern werden. Sie sind oft zerrissen zwischen einem Leben mit Vater oder Mutter. Oft reisen sie quer durch Deutschland, alleine oder, als Serviceangebot von Bahn und Fluggesellschaften, mit einer fremden Begleitung, einem Betreuer.

Abschied, Begrüßung,erneutes Eingewöhnen - für die Kinder ist dies in vielen Fällen seelischer Stress. Wie hält ein Kind das aus? Kommt es zu Spätfolgen? Über dieses Thema spricht Peter Hahne mit dem bekannten Familientherapeuten Michael Thiel und Markus Bilke, Mitarbeiter in einer Bahnhofsmission.

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