Spitzenämter auf dem Basar?

Kanzler und Bundespräsident gesucht

Joachim Gauck und Angela Merkel

Gesellschaft | Peter Hahne - Spitzenämter auf dem Basar?

Peter Hahne stellt das Thema der kommenden Sendung vor.

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Es macht viele Menschen fassungslos, wenn sie das Geschacher um die höchsten Ämter im Staat beobachten. Die Suche nach einem Kanzlerkandidaten in den verschiedenen Parteien, aber auch die Wahl des Bundespräsidenten, vermitteln den Eindruck eines Basars für Spitzenämter. Allein zwanzig ernstzunehmende Namen für einen Bundespräsidenten werden genannt. Die einen wollen nicht, andere wiederum würden gerne das Amt bekleiden. Kann dabei noch von einer seriösen Auswahl des besten Repräsentanten des Staates gesprochen werden? Oder wird die Personalie doch in einem Hinterzimmer entschieden, bei der sich die Parteien gerade so eben auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen können? Peter Hahne fragt seine Gäste: Den Journalisten Hugo Müller-Vogg und Rainer Brüderle, ehemaliges Bundestagsmitglied und Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion.

Hugo Müller-Vogg
Hugo Müller-Vogg Quelle: dpa

Hugo Müller-Vogg wird 1947 in Mannheim geboren. Nach Abitur und zweijährigem Militärdienst als Zeitsoldat studiert er in Mannheim und Wien VWL und Politikwissenschaft. Als Diplom-Volkswirt und promovierter Dr. rer. pol. geht er von 1974 bis 1976 als Pressereferent an die Uni Mannheim. Nach einjähriger Tätigkeit als Redakteur beim "Mannheimer Morgen“ wechselt er 1977 in die Wirtschaftsredaktion der "FAZ“, arbeitet für die Zeitung als Korrespondent in Düsseldorf und New York.

Rainer Brüderle
Rainer Brüderle Quelle: dpa

Von 1988 bis zu seiner Kündigung 2001 gehört er zu den Herausgebern der "FAZ“. Anschließend ist er Mitgastgeber einer Talkshow und seit 2001 freier Journalist, hauptsächlich tätig für Zeitungen des Springer-Verlags. Daneben publiziert er auch mehrere Bücher, unter anderem mit Angela Merkel und Horst Köhler.


Rainer Brüderle, geboren 1947 in Berlin, wächst im pfälzischen Landau auf. Nach seinem Studium der Volkswirtschaft in Mainz, wird er 1975 Direktor des Amts für Wirtschaftsförderung und Wirtschaftsdezernent in Mainz. Von 1987 - 1998 bekleidet er verschiedene Ministerämter in Rheinland-Pfalz, unter anderem als stellvertretender Ministerpräsident.

Ab 1998 wird er zum Mitglied des Deutschen Bundestages. In der Zeit von 2009 bis 2011 arbeitet er als Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und ist Mitglied der Bundesregierung, von 2011 bis 2013 Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion. Nach seiner aktiven Zeit in der FDP gründet Rainer Brüderle ein Beratungsunternehmen.

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