Sie sind hier:

Ackern für die Zukunft

Natürliche Landwirtschaft in Feld und Garten

Gesellschaft | plan b - Ackern für die Zukunft

Die Weltbevölkerung wächst. Schon heute sind die Böden oft ausgelaugt und bringen weniger Ertrag. Dünger und Pestizide haben die Ernten bisher stabilisiert. Wie lange geht das noch gut?

Beitragslänge:
28 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 18.08.2019, 17:35
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2018

Gärtnern im Kreislauf der Natur

"plan b" zeigt, wie man mit Äckern und Pflanzen anders umgehen kann und trotzdem genug erntet: mithilfe dauerhafter und nachhaltiger Landwirtschaft, der Permakultur. Die orientiert sich an den Kreisläufen der Natur und versucht, ein geschlossenes Ökosystem nachzustellen.

Zwei, die dieses Prinzip in die Tat umsetzen, sind der Frankfurter Sternekoch Ricky Saward und der Gärtner David Schäfer. Auf nur drei Hektar baut David Schäfer unterschiedliche Gemüse, Kräuter, Obstsorten und Pilze an - 150 bis 200 verschiedene Arten gedeihen dort bunt durchmischt. Das ermöglicht einen nachhaltigen Umgang mit dem Boden. Alle Lebensmittel, die Ricky Saward in seinem "Michelinstern"-gekrönten vegetarischen Restaurant verwendet, stammen aus David Schäfers Garten.

Vision für eine ganze Stadt

Noch einen Schritt weiter geht die südfranzösische Stadt Albi: Sie will ihre knapp 50 000 Bewohner nur noch mit Lebensmitteln aus der Region versorgen. Möglich werden soll diese Vision durch die Permakultur. Dazu vergibt die Stadt Land an Menschen, die einen Permakultur-Garten anlegen wollen. Pflanzen, Säen und Ernten erfolgt dabei ausschließlich in Handarbeit. Auf Chemikalien, Dünger oder Pestizide wird komplett verzichtet. Monokulturen gibt es nicht. "plan b" trifft Jean-Michel Bouat, im Bürgeramt zuständig für urbane Landwirtschaft, auf seinem Rundgang durch die Stadt und schaut, wie weit der Traum schon Realität geworden ist.

Samenbank der besonderen Art

Auch in Belgien hat die Idee der Kreislaufwirtschaft überzeugte Anhänger: Bereits vor 40 Jahren haben Gilbert und Josine Cardon ihren Hinterhof-Garten so angelegt. Auf 1800 Quadratmetern wachsen 2000 Bäume und etliche Obst- und Gemüsesorten. Einmal die Woche öffnet das Ehepaar die Pforten ihres Anwesens für Interessierte: Die beiden 80-Jährigen wollen möglichst viele Menschen für die Permakultur begeistern. In der riesigen Sämerei können über 6.500 Pflanzen- und Gemüsesorten erstanden werden.

Zwei, die dieses Prinzip in die Tat umsetzen, sind der Frankfurter Sternekoch Ricky Saward und der Gärtner David Schäfer. Auf nur drei Hektar baut David Schäfer unterschiedliche Gemüse, Kräuter, Obstsorten und Pilze an - 150 bis 200 verschiedene Arten gedeihen dort bunt durchmischt. Das ermöglicht einen nachhaltigen Umgang mit dem Boden. Alle Lebensmittel, die Ricky Saward in seinem michelinsterngekrönten vegetarischen Restaurant verwendet, stammen aus David Schäfers Garten.

Noch einen Schritt weiter geht die südfranzösische Stadt Albi: Sie will ihre knapp 50 000 Bewohner nur noch mit Lebensmitteln aus der Region versorgen. Möglich werden soll diese Vision durch die Permakultur. Dazu vergibt die Stadt Land an Menschen, die einen Permakultur-Garten anlegen wollen. Pflanzen, Säen und Ernten erfolgt dabei ausschließlich in Handarbeit. Auf Chemikalien, Dünger oder Pestizide wird komplett verzichtet. Monokulturen gibt es nicht. "plan b" trifft Jean-Michel Bouat, im Bürgeramt zuständig für urbane Landwirtschaft, auf seinem Rundgang durch die Stadt und schaut, wie weit der Traum schon Realität geworden ist.

Auch in Belgien hat die Idee der Kreislaufwirtschaft überzeugte Anhänger: Bereits vor 40 Jahren haben Gilbert und Josine Cardon ihren Hinterhof-Garten so angelegt. Auf 1800 Quadratmetern wachsen 2000 Bäume und etliche Obst- und Gemüsesorten. Einmal die Woche öffnet das Ehepaar die Pforten ihres Anwesens für Interessierte: Die beiden 80-Jährigen wollen möglichst viele Menschen für die Permakultur begeistern.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert auf Mein ZDF! Abo beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Die Website verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Angebot zu präsentieren. Nähere Informationen und die Möglichkeit, die Verwendung von Cookies einzuschränken finden Sie hier.

Sie wechseln in den Kinderbereich und bewegen sich mit Ihrem Kinderprofil weiter.