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Alles auf null

Wenn Regionen neu anfangen

von Melanie Jost

Kohle, Stahl und Werften – Bochum, Wismar und Nantes. Drei Industriezweige, drei Städte, ein Problem. "plan b" berichtet über Niedergang und Neuanfang.

Beitragslänge:
29 min
Datum:
Sprachoptionen:
UT
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 29.06.2020

Lange lebte die französische Hafenstadt Nantes vom Bootsbau. Als 1989 die letzte Werft dichtmacht, folgt eine schwere Krise. Die Stadt stemmt sich gegen den Niedergang. Aus dem alten Gelände wird ein Vergnügungspark. Kunst und Kultur bringen die Wende und neue Touristen.

Im Ruhrgebiet setzt das Ende der Stahl- und Kohle-Ära bis heute vielen Städten schwer zu, trotz milliardenschwerer Hilfe. Doch tief im Westen, in Bochum, arbeiten drei junge Maschinenbauer an der Zukunft. Burkhard Maaß, André Kortmann und Christian Großmann haben als Kinder miterlebt, wie in ihrem "Pott" alles den Bach runterging. Als erste akademische Generation ihrer Familien setzen sie auf neue Werkstoffe, erfinden und experimentieren sich direkt von der Uni zum ersten Millionenauftrag der Automobilindustrie. Wissen und Menschen, die anpacken können, meinen die Erfinder, seien hier der Schlüssel zum Erfolg. Dabei kennt Strukturwandel für sie keine Gebietsgrenzen. Sie denken nicht nur an Rhein und Ruhr, sondern vernetzen sich bis tief nach Ostdeutschland.

Die Hansestadt Wismar hat ebenfalls den Niedergang erlebt. Nach der Wende gerät die Werft als größter Arbeitgeber ins Straucheln. Wismar muss handeln und konzentriert sich auf sein Erbe. Die Stadt saniert und renoviert sich zum Weltkulturerbe, wird Tourismusmagnet. Millionen werden auch in den Hafen investiert. Hightech und Infrastruktur machen die Stadt zu einem Zentrum für das Holzgewerbe. Und nach und nach kommt die Werft wieder in Fahrt. Ein neuer Eigentümer will Kreuzfahrtschiffe bauen, ruft Menschen, die abwandern mussten, zurück an ihre Arbeitsplätze.

"plan b" zeigt Menschen, die entschlossen und zielstrebig für die Zukunft und den Neubeginn ihrer Stadt oder ihrer Region arbeiten.

In Wismar kommt die Werft wieder in Fahrt

Die Hansestadt Wismar hat ebenfalls den Niedergang erlebt. Nach der Wende gerät die Werft als größter Arbeitgeber ins Straucheln. Wismar muss handeln und konzentriert sich auf sein Erbe. Die Stadt saniert und renoviert sich zum Weltkulturerbe, wird Tourismusmagnet. Millionen werden auch in den Hafen investiert. Hightech und Infrastruktur machen die Stadt zu einem Zentrum für das Holzgewerbe. Und nach und nach kommt die Werft wieder in Fahrt. Ein neuer Eigentümer will Kreuzfahrtschiffe bauen, ruft Menschen, die abwandern mussten, zurück an ihre Arbeitsplätze.

"plan b" zeigt Menschen, die entschlossen und zielstrebig für die Zukunft und den Neubeginn ihrer Stadt oder ihrer Region arbeiten.

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