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Besser essen

Vom sorgsamen Umgang mit Ackerland

von Andrea Ernst und Kurt Langbein

Unsere Art zu essen verschlingt weltweit riesige Ackerflächen. Das meiste davon geht in die Fütterung der Tiere. Wie können wir den Flächenverbrauch reduzieren?

Videolänge:
29 min
Datum:
15.07.2021
:
UT - DGS
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 14.07.2023

In Österreich haben Forscher erstmals einen Acker angelegt, der den Flächenhunger aufzeigt: 4400 Quadratmeter für jeden Einwohner in der Alpenrepublik, zwei Drittel davon im Ausland. Doppelt so viel Fläche wie jedem Erdenbürger im Durchschnitt zusteht.

"Mit jedem Essen produzieren wir auch ein Stück Landschaft", erklärt Agrarexperte Benedikt Haerlin, der Schüler über den exemplarischen Acker am Stadtrand von Wien führt. Mit dabei die beiden Jugendlichen Marton Vajda-Kovacs und Jonas Richter. Durchschnittlich fast 60 Kilogramm Fleisch pro Kopf und Jahr konsumieren wir, erfahren die beiden Schüler. Das wollen sie ändern, zumindest in den eigenen Familien.

Mutter Claudia Richter ist eher skeptisch, als Jonas fordert, man müsse endlich umstellen. Sie liebt die traditionelle österreichische Küche. Ein vegetarischer Kochkurs macht sie offen für andere Rezepte und neue Geschmacksideen. "Jetzt möchte ich gar nicht mehr so kochen wie früher", erzählt sie im Rückblick. Aber gelingt es tatsächlich, mit weniger Fleisch den Flächenverbrauch zu reduzieren? Das will auch Familie Vajda-Kovacs probieren – und beschließt, auf regionale Produkte direkt vom Bauern zu setzen. Es soll weniger Fertigpizzen, weniger Süßigkeiten mit Palmöl, dafür aber viele frische Bio-Lebensmittel geben.

Ein Konzept, das Biobäuerinnen wie Sophia Sucholas in der Direktvermarktung stärkt. Die Agraringenieurin betreibt einen Hof in Taubenheim in Sachsen. Bei ihr werden nur so viele Milchkühe gehalten wie das hofeigene Grünland ernähren kann. Es wird kein zusätzliches Kraftfutter importiert. Außerdem betreibt Sophia Sucholas ihre eigene Hofmolkerei: "Für uns ist es wichtig, dass man das, was man anbaut, selbst vermarktet. Das Geld bleibt hier im Betrieb und in der Region – ohne Zwischenhändler", stellt die Landwirtin fest. Mit ihrem Konzept spart sie Ackerflächen und schont die Umwelt.

Wird es den beiden Familien gelingen, ihren Verbrauch an Ackerfläche deutlich zu reduzieren? "plan b" zeigt, wie die effektive Schonung unserer Ressourcen funktionieren kann.

Ein Konzept, das Biobäuerinnen wie Sophia Sucholas in der Direktvermarktung stärkt. Die Agraringenieurin betreibt einen Hof in Taubenheim in Sachsen. Bei ihr werden nur so viele Milchkühe gehalten wie das hofeigene Grünland ernähren kann. Es wird kein zusätzliches Kraftfutter importiert. Außerdem betreibt Sophia Sucholas ihre eigene Hofmolkerei: "Für uns ist es wichtig, dass man das, was man anbaut, selbst vermarktet. Das Geld bleibt hier im Betrieb und in der Region – ohne Zwischenhändler", stellt die Landwirtin fest. Mit ihrem Konzept spart sie Ackerflächen und schont die Umwelt.

Wird es den beiden Familien gelingen, ihren Verbrauch an Ackerfläche deutlich zu reduzieren? "plan b" zeigt, wie die effektive Schonung unserer Ressourcen funktionieren kann.

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