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Die Letzten ihrer Art

Hilfe für bedrohte Tiere

von Marika Liebsch

Ob Eisbär, Westlicher Gorilla oder Wisent – künftig sind eine Million Arten weltweit vom Aussterben bedroht. Neben der Klimakrise gehört das Artensterben zu den größten Problemen unserer Zeit.

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30 min
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05.03.2020
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UT - DGS
Video verfügbar bis 04.03.2021

Mit jeder aussterbenden Tierart kann ein Ökosystem ins Wanken geraten, und das hat auch Folgen für unser Klima. Doch es gibt Menschen, die nach Wegen suchen, um das große Sterben der Tiere aufzuhalten. "plan b" begleitet sie in diesem Wettlauf gegen die Zeit.

Noch prägen die Wildtiere das Bild von Afrika. Doch Elefant, Löwe und Co. haben bereits 75 Prozent ihres Lebensraumes verloren. Wenn einzelne Tierarten in Afrika verschwinden, ist das gesamte Ökosystem des Kontinents in Gefahr, weiß Johannes Kirchgatter. Deshalb kämpft der Geograf und Afrika-Experte beim WWF mit seinem Projekt in Kenia um jeden Quadratmeter für die Wildtiere. Das ist nicht immer einfach, denn: "Wir müssen Lösungen finden, die den Tieren und den Menschen ihren Lebensraum sichern."

Alte Nutztierrassen für die Artenvielfalt

Die 25-jährige Johanna Mehringer aus Bayern wollte Medizin studieren. Doch dann suchten sich die Eltern ein Hobby, das ihre Lebenspläne über den Haufen warf: Michaela und Rainer Mehringer wollten etwas für die Artenvielfalt tun und fingen mit der Haltung alter Nutztierrassen auf ihrem Hof an. Denn auch Nutztiere stabilisieren die Lebensräume von Wildtieren, Insekten, Vögeln und Pflanzen. Johanna Mehringer verliebte sich in die alten Rassen. Heute studiert sie Landwirtschaft, will den Hof übernehmen und ihre ganze Zukunft dem Artenschutz widmen.

Der Steinadler in Berchtesgaden

Dass sich Artenschutzprojekte lohnen, zeigt das Adlerprojekt im Nationalpark Berchtesgaden. Vor 20 Jahren waren Steinadler hier fast verschwunden. Heute leben wieder 50 Paare im Alpenraum. Doch die Artenschützer wissen genau: Sie dürfen nicht nachlassen, sonst verschwinden die Adler und mit ihnen der gerettete Lebensraum.

Mit jeder aussterbenden Tierart kann ein Ökosystem ins Wanken geraten, und das hat auch Folgen für unser Klima. Doch es gibt Menschen, die nach Wegen suchen, um das große Sterben der Tiere aufzuhalten. "plan b" begleitet sie in diesem Wettlauf gegen die Zeit.

Noch prägen die Wildtiere das Bild von Afrika. Doch Elefant, Löwe und Co. haben bereits 75 Prozent ihres Lebensraumes verloren. Wenn einzelne Tierarten in Afrika verschwinden, ist das gesamte Ökosystem des Kontinents in Gefahr, weiß Johannes Kirchgatter. Deshalb kämpft der Geograf und Afrika-Experte beim WWF mit seinem Projekt in Kenia um jeden Quadratmeter für die Wildtiere. Das ist nicht immer einfach, denn: "Wir müssen Lösungen finden, die den Tieren und den Menschen ihren Lebensraum sichern."

Die 25-jährige Johanna Mehringer aus Bayern wollte Medizin studieren. Doch dann suchten sich die Eltern ein Hobby, das ihre Lebenspläne über den Haufen warf: Michaela und Rainer Mehringer wollten etwas für die Artenvielfalt tun und fingen mit der Haltung alter Nutztierrassen auf ihrem Hof an. Denn auch Nutztiere stabilisieren die Lebensräume von Wildtieren, Insekten, Vögeln und Pflanzen. Johanna Mehringer verliebte sich in die alten Rassen. Heute studiert sie Landwirtschaft, will den Hof übernehmen und ihre ganze Zukunft dem Artenschutz widmen.

Dass sich Artenschutzprojekte lohnen, zeigt das Adlerprojekt im Nationalpark Berchtesgaden. Vor 20 Jahren waren Steinadler hier fast verschwunden. Heute leben wieder 50 Paare im Alpenraum. Doch die Artenschützer wissen genau: Sie dürfen nicht nachlassen, sonst verschwinden die Adler und mit ihnen der gerettete Lebensraum.

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