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Gewonnene Jahre

Neue Therapien gegen Krebs

von Jasmin Cilesiz

Die Diagnose Krebs könnte ihren Schrecken verlieren und von einer oft tödlichen zur chronischen Krankheit werden: nicht heilbar, aber in Schach zu halten. Neue Therapien wecken Hoffnung.

Beitragslänge:
29 min
Datum:
Sprachoptionen:
UT
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 02.02.2020

Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 500 000 Menschen an Krebs. Die Hälfte stirbt. Doch Erfolge moderner Gendiagnostik und Immuntherapien zeigen: Krebs muss kein Todesurteil bleiben. Es gibt ein Leben nach der Diagnose. Hilfe kommt auch aus der Naturheilkunde.

Die DNA-Analyse als Grundlage für zukunftsweisende Behandlungsmethoden

Chemotherapie, Operation, Bestrahlung: So wird Krebs bis heute behandelt. Prof. Jürgen Wolf von der Uniklinik Köln forscht seit vielen Jahren an schonenderen, zukunftsweisenden Behandlungsmethoden. Er setzt sich dafür ein, in Deutschland jeden Krebspatienten genetisch zu untersuchen. "Die Voraussetzung für die neuen Therapien ist eine DNA-Analyse. Ohne diese wissen wir nichts über den Tumor." Doch der Wissenschaftler kämpft an vielen Fronten. Die bürokratischen Hürden und die Finanzierungsfrage vonseiten der Krankenkassen sind noch immer nicht klar entschieden.

Alternativen Heilmethoden gegen Nebenwirkungen der Chemotherapie

Dr. Sabine Felber, Oberärztin an den Kliniken Essen-Mitte, hatte andere Hürden zu überwinden. Die Leiterin der Integrativen Onkologie unterstützt die Behandlung von Krebspatienten mit alternativen Heilmethoden. Viele ihrer Kollegen hielten das anfangs für Humbug. Doch Dr. Felber stützt sich auf anerkannte Methoden aus der Naturheilkunde wie Akupunktur, Bewegung, gesundes Essen und Entspannungstechniken. "Die Skeptiker haben uns das Leben sehr schwer gemacht. Noch heute leisten wir Überzeugungsarbeit, dass die Naturheilkunde ein sehr guter Begleiter auch bei Chemotherapie-Patienten ist. Natürlich können wir nicht den Krebs heilen, aber wir können viel tun, um die schweren Nebenwirkungen zu reduzieren. Der Erfolg gibt uns recht."

Eine ihrer Patientinnen ist die 28-jährige Janis Reuter. Im Sommer erfuhr sie: Brustkrebs. Die Diagnose zog ihr den Boden unter den Füßen weg. "Es ist sehr hart, wenn man hört, es ist Krebs. Das ist ein unvorstellbarer Moment. Die erste Frage, die mir durch den Kopf gegangen ist: Wie lange habe ich noch mit meiner Tochter?"

Die Chemotherapie macht Janis schwer zu schaffen. "Es gibt Möglichkeiten, die die Naturheilkunde in solchen Fällen bietet", so Dr. Felber. "Kümmelöl, Leberwickel, Mariendistel. Alles natürlich unter ärztlicher Aufsicht." Kann die Therapie ein kleines Wunder bewirken?

Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 500 000 Menschen an Krebs. Die Hälfte stirbt. Doch Erfolge moderner Gendiagnostik und Immuntherapien zeigen: Krebs muss kein Todesurteil bleiben. Es gibt ein Leben nach der Diagnose. Hilfe kommt auch aus der Naturheilkunde.

Chemotherapie, Operation, Bestrahlung: So wird Krebs bis heute behandelt. Prof. Jürgen Wolf von der Uniklinik Köln forscht seit vielen Jahren an schonenderen, zukunftsweisenden Behandlungsmethoden. Er setzt sich dafür ein, in Deutschland jeden Krebspatienten genetisch zu untersuchen. "Die Voraussetzung für die neuen Therapien ist eine DNA-Analyse. Ohne diese wissen wir nichts über den Tumor." Doch der Wissenschaftler kämpft an vielen Fronten. Die bürokratischen Hürden und die Finanzierungsfrage vonseiten der Krankenkassen sind noch immer nicht klar entschieden.

Dr. Sabine Felber, Oberärztin an den Kliniken Essen-Mitte, hatte andere Hürden zu überwinden. Die Leiterin der Integrativen Onkologie unterstützt die Behandlung von Krebspatienten mit alternativen Heilmethoden. Viele ihrer Kollegen hielten das anfangs für Humbug. Doch Dr. Felber stützt sich auf anerkannte Methoden aus der Naturheilkunde wie Akupunktur, Bewegung, gesundes Essen und Entspannungstechniken. "Die Skeptiker haben uns das Leben sehr schwer gemacht. Noch heute leisten wir Überzeugungsarbeit, dass die Naturheilkunde ein sehr guter Begleiter auch bei Chemotherapie-Patienten ist. Natürlich können wir nicht den Krebs heilen, aber wir können viel tun, um die schweren Nebenwirkungen zu reduzieren. Der Erfolg gibt uns recht."

Eine ihrer Patientinnen ist die 28-jährige Janis Reuter. Im Sommer erfuhr sie: Brustkrebs. Die Diagnose zog ihr den Boden unter den Füßen weg. "Es ist sehr hart, wenn man hört, es ist Krebs. Das ist ein unvorstellbarer Moment. Die erste Frage, die mir durch den Kopf gegangen ist: Wie lange habe ich noch mit meiner Tochter?"

Die Chemotherapie macht Janis schwer zu schaffen. "Es gibt Möglichkeiten, die die Naturheilkunde in solchen Fällen bietet", so Dr. Felber. "Kümmelöl, Leberwickel, Mariendistel. Alles natürlich unter ärztlicher Aufsicht." Kann die Therapie ein kleines Wunder bewirken?

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