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Gut gebrüht

Kaffeegenuss ohne Reue

von Ann-Catrin Malessa

Ohne Morgenkaffee fängt der Tag nicht an! Kaffee ist, neben Wasser, das beliebteste Getränk der Deutschen. Doch in Sachen Nachhaltigkeit und fairer Handel steht Kaffee schlecht da.

Beitragslänge:
30 min
Datum:
Sprachoptionen:
UT
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 03.08.2020

Denn kaum einer denkt beim Kaffeetrinken an die 25 Millionen Kleinfarmer, die zu wenig verdienen, oder an den klimaschädlichen Transport um die halbe Welt. Doch es geht auch anders. "plan b" zeigt Menschen, die sich für fairen Kaffee einsetzen.

Einer von ihnen ist Xaver Kitzinger. Gemeinsam mit seinen einheimischen Partnern der Kaffee-Kooperative "Dukundekawa Musasa" aus Ruanda hat er das Ziel, die Kaffeebauern vor Ort zu stärken. Das Besondere: Es arbeiten dort ausschließlich Frauen. Außerdem werden die Bohnen in Ruanda geröstet, sodass auch diese Einnahmen bei den Einheimischen bleiben. 2018 importierten Xaver und seine Crew 11 000 Kilogramm verarbeiteten Kaffee von Ruanda nach Deutschland. Das Ziel für 2019 liegt bei 30 000 Kilogramm.

Der fertige Kaffee gelangt vom Anbaugebiet normalerweise per Containerschiff nach Europa. Das möchte Kapitän Cornelius Bockermann jedoch ändern. Sein Segelschiff "Avontuur" transportiert regelmäßig Kaffeebohnen nach Deutschland. Das fast 100 Jahre alte Segelschiff ist der erste deutsche Frachtsegler, der Waren aus aller Welt nach Europa transportiert - nur vom Wind getrieben, ohne Lärmverschmutzung im Wasser und komplett ohne fossile Brennstoffe. Beim Transport mit der "Avontuur" werden 90 Prozent weniger CO2-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Kaffeetransporten erzeugt. Im Hamburger Hafen wird die Ware gelöscht.

Einer der Empfänger ist Aaron Li Küppers. Er betreibt mit seinem Vater in Hamburg das "TEIKEI Café". Dort können die Gäste nicht nur den Kaffee, der per Segelschiff kam, genießen, auch auf nachhaltige Verpackung und recycelbare Coffee-to-go-Becher wird großen Wert gelegt. Und der Gewinn aus dem Café-Betrieb soll direkt in neue Projekte für eine zukunftsfähige Landwirtschaft fließen.

Kaffeetransport umweltfreundlich - mit dem Segelschiff

Der fertige Kaffee gelangt vom Anbaugebiet normalerweise per Containerschiff nach Europa. Das möchte Kapitän Cornelius Bockermann jedoch ändern. Sein Segelschiff "Avontuur" transportiert regelmäßig Kaffeebohnen nach Deutschland. Das fast 100 Jahre alte Segelschiff ist der erste deutsche Frachtsegler, der Waren aus aller Welt nach Europa transportiert - nur vom Wind getrieben, ohne Lärmverschmutzung im Wasser und komplett ohne fossile Brennstoffe. Beim Transport mit der "Avontuur" werden 90 Prozent weniger CO2-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Kaffeetransporten erzeugt. Im Hamburger Hafen wird die Ware gelöscht.

Einer der Empfänger ist Aaron Li Küppers. Er betreibt mit seinem Vater in Hamburg das "TEIKEI Café". Dort können die Gäste nicht nur den Kaffee, der per Segelschiff kam, genießen, auch auf nachhaltige Verpackung und recycelbare Coffee-to-go-Becher wird großen Wert gelegt. Und der Gewinn aus dem Café-Betrieb soll direkt in neue Projekte für eine zukunftsfähige Landwirtschaft fließen.

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