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Kampf gegen die Flut

Küstenschutz gegen Klimawandel

von Christina Gantner und Philipp Juranek

Weltweit bedroht der Klimawandel unsere Küsten. Bereits im Jahr 2100 könnte der Meeresspiegel vielerorts einen Meter höher liegen als heute.

Videolänge:
30 min
Datum:
08.05.2021
:
UT - DGS
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 03.05.2023

Um Leben an der Küste auch in Zukunft zu ermöglichen, tüfteln Forscher und Küstenbewohner an neuen Konzepten.

Auf der Hallig Nordstrandischmoor ragt bei "Land unter" einzig Nommen Kruses Wohnhaus noch aus dem Wasser. Der Rest der flachen Insel ist überflutet. Das war schon immer so – doch nun droht die Hallig für immer im Meer zu versinken. Um seine Heimat zu retten, arbeitet Nommen Kruse gemeinsam mit Forschern der Universität Göttingen an einer ungewöhnlichen Lösung. Bei Flut trotzt er dem Meer Sediment ab, sodass die Hallig wieder wächst.

Meeresökologin Brenda Walles möchte Küstenschutz und Naturschutz verbinden. Denn die Errichtung von Flutwehren und Deichen ist oft ein enormer Eingriff in die Natur. Vor der niederländischen Küste legt sie neue Riffe an, mit Austernbänken. Eine natürliche Maßnahme gegen die Flutbedrohung.

Und in Norfolk an der Ostküste der USA erforscht der deutsche Ozeanograf Sönke Dangendorf, mit welchen Maßnahmen stark gefährdete Landstriche wie die Atlantikküste von Virginia geschützt werden können. Hilfe kommt aus dem Weltall: "Satellitendaten haben die Meeresspiegelforschung revolutioniert. Weil es das erste Messsystem gewesen ist, was uns Aussagen über den gesamten Ozean gegeben hat." Mithilfe der Daten möchte der Forscher bessere Prognosen geben, wie sich der Meeresspiegel in Zukunft verändert.

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