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Retter der Ozeane

Für ein Meer ohne Plastik

von Marika Liebsch

Täglich landen riesige Mengen Plastik in den Weltmeeren. Unsere Ozeane verkommen zur Müllhalde. Doch immer mehr Menschen sagen dieser gigantischen Verschmutzung jetzt den Kampf an.

Beitragslänge:
30 min
Datum:
Sprachoptionen:
UT
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 23.03.2020

Günther Bonin leitet eine IT-Firma. Als dem erfolgreichen Geschäftsmann beim Segeln vor der Küste Kanadas ein Müllteppich begegnet, krempelt er sein Leben um und verfolgt nur noch einen Plan: die Meere zu retten.

Seit zehn Jahren schon arbeitet Bonin unermüdlich an der Idee einer maritimen Müllabfuhr. Die könnte einen großen Teil des Plastikmülls im Meer beseitigen. Denn 150 Millionen Tonnen davon - das ist das Gewicht von rund 1500 Flugzeugträgern - schwimmen, laut Expertenschätzungen, bereits in unseren Ozeanen herum.

Maritime Müllabfuhr gegen Plastikmüll im Meer

Etwa zehn Prozent dieses Mülls sind alte Fischernetze, beim Fang verloren oder einfach gekappt und versenkt. Diese Netze sind aus Nylon und zersetzen sich zu Mikroplastik. Bevor das passiert, fangen die Fischernetze immer weiter - die Folge: Millionen von Meerestieren verenden in den sogenannten Geisternetzen.

Ein griechischer Verein birgt Geisternetze aus dem Meer

Der begeisterte Hobbytaucher George Sarelakos aus Athen hat vor einem Jahr einen Verein gegründet. Mit anderen Tauchern geht er aktiv gegen das unnötige Sterben der Meerestiere vor. Regelmäßig bergen sie Geisternetze aus dem Meer. Keine ungefährliche Aufgabe, dennoch nehmen die Taucher sie fast jedes Wochenende auf sich.

Colette Beckham lebt im britischen Cornwall direkt am Meer und beobachtet, wie Strände und Wasser immer mehr zugemüllt werden. Das kann sie nicht länger ertragen und hat in ihrer Heimatstadt Newquay eine Bürgerbewegung gegründet. Das Plastik soll gar nicht erst ins Meer gelangen – deshalb muss schon an Land jede Menge getan werden. Denn Colette Beckham hat ihrer fünfjährigen Tochter versprochen: "Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, damit deine Generation keinen Plastikmüll in der Nahrungskette hat."

Günther Bonin leitet eine IT-Firma. Als dem erfolgreichen Geschäftsmann beim Segeln vor der Küste Kanadas ein Müllteppich begegnet, krempelt er sein Leben um und verfolgt nur noch einen Plan: die Meere zu retten.

Seit zehn Jahren schon arbeitet Bonin unermüdlich an der Idee einer maritimen Müllabfuhr. Die könnte einen großen Teil des Plastikmülls im Meer beseitigen. Denn 150 Millionen Tonnen davon - das ist das Gewicht von rund 1500 Flugzeugträgern - schwimmen, laut Expertenschätzungen, bereits in unseren Ozeanen herum.

Etwa zehn Prozent dieses Mülls sind alte Fischernetze, beim Fang verloren oder einfach gekappt und versenkt. Diese Netze sind aus Nylon und zersetzen sich zu Mikroplastik. Bevor das passiert, fangen die Fischernetze immer weiter - die Folge: Millionen von Meerestieren verenden in den sogenannten Geisternetzen.

Der begeisterte Hobbytaucher George Sarelakos aus Athen hat vor einem Jahr einen Verein gegründet. Mit anderen Tauchern geht er aktiv gegen das unnötige Sterben der Meerestiere vor. Regelmäßig bergen sie Geisternetze aus dem Meer. Keine ungefährliche Aufgabe, dennoch nehmen die Taucher sie fast jedes Wochenende auf sich.

Colette Beckham lebt im britischen Cornwall direkt am Meer und beobachtet, wie Strände und Wasser immer mehr zugemüllt werden. Das kann sie nicht länger ertragen und hat in ihrer Heimatstadt Newquay eine Bürgerbewegung gegründet. Das Plastik soll gar nicht erst ins Meer gelangen – deshalb muss schon an Land jede Menge getan werden. Denn Colette Beckham hat ihrer fünfjährigen Tochter versprochen: "Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, damit deine Generation keinen Plastikmüll in der Nahrungskette hat."

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