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Wir machen Politik

Mitreden, mitgestalten, mitentscheiden - Film von Lena Breuer, Saskia Heim und Sybille Koller

Politikverdrossenheit, Rechtspopulismus und ein zunehmendes Auseinanderdriften der Gesellschaft – unsere Demokratie ist angeschlagen. Viele Menschen möchten von der Politik mehr gehört werden.

Videolänge:
30 min
Datum:
23.09.2021
:
UT - DGS
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 16.09.2023

Der Umgang mit dem Coronavirus hat die Demokratiekrise zusätzlich verschärft. Weniger als die Hälfte der Deutschen ist zufrieden damit, wie die Demokratie funktioniert. Ist mehr Mitbestimmung die Lösung? "plan b" trifft Menschen, die genau das möglich machen wollen.

Laut Glücksforschung macht politische Mitbestimmung, also die Teilnahme an demokratischen Prozessen, zufriedener. Immer mehr Menschen schließen sich zusammen, um ihre Stimme hörbar zu machen. So auch Dominik Herold, Katharina Liesenberg, Yannik Roscher und Ben Christian. "Demokratie ist mehr, als alle vier Jahre ein Kreuz zu machen", so die Überzeugung der Gruppe junger Politikstudent*innen aus Frankfurt. Mit ihrem Verein "mehr als wählen" bauen die Studierenden aktuell einen öffentlichen Linienbus zu einem Demokratie-Wagen um. Der soll künftig als "rollendes Wohnzimmer" durch die verschiedenen Stadtteile Frankfurts unterwegs sein und Raum für politische Beteiligung und den Austausch zwischen Stadt und Bürger*innen bieten. Demokratie auf Rädern: eine Idee, die auf dem durch den Verein initiierten Demokratiekonvent entstand – einem Zusammenkommen zufällig ausgeloster Bürger*innen.

Klimawandel, Artensterben und die Transformation in eine nachhaltige Zukunft: Wenn es darum geht, wie wir als Gesellschaft mit diesen Herausforderungen umgehen wollen, fühlen sich viele Jugendliche nicht gehört. Die dänische Initiative "Sustain Democracy" will das ändern. Camille Møller ist eine der Organisator*innen des diesjährigen Demokratie-Festivals: "Es ist wichtig, dass die nächste Generation so früh wie möglich lernt, wie man Dialoge führt, die Haltung anderer berücksichtigt und einen nachhaltigen Konsens findet." Auf einer kleinen Insel in der Nähe von Kopenhagen zeigt sie deshalb Jugendlichen, wie sie sich für ihre Ziele einsetzen können.

Der Ungar Levente Litényi hatte schon immer einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Als Kind wollte er Schiedsrichter werden, doch wie die meisten Menschen aus Mátészalkan wurde er Fabrikarbeiter. Sein Heimatort liegt in einer der schwächsten sozioökonomischen Regionen Ungarns, kaum von der Regierung beachtet. Also wird der Mittdreißiger selbst aktiv. Mithilfe von "Community Organizing" sucht er Mitbürger*innen auf und kämpft in der Gemeinschaft für eine bessere Interessenvertretung – aktuell um eine bessere öffentliche Verkehrsanbindung. "Unser Ziel ist es, so viele Leute wie möglich zu aktivieren, damit sie sich politisch einsetzen und für öffentliche Angelegenheiten starkmachen. Nur so können wir unsere Stadt und unser Leben mitgestalten."

"plan b" zeigt, wie aktive Demokratie auch unabhängig von Wahlen gelebt werden kann.

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