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Hoffnung für Patienten

Die Suche nach Impfstoffen und neuen Medikamenten

von Torsten Mehltretter

Krankheiten wie COVID-19, die kaum behandelt werden können, stellen Wissenschaftler vor große Herausforderungen. Die Entwicklung neuer Wirkstoffe ist ein Wettlauf gegen die Zeit.

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30 min
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02.04.2020
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UT - DGS
Video verfügbar bis 01.04.2021

In einigen Monaten könnte vielleicht ein Impfstoff gegen das Coronavirus gefunden sein. Bei der Forschung ganz vorne mit dabei: eine Firma aus Tübingen.

Lidia Oostvogels weiß, dass die Zeit drängt. Die Ärztin und ihr Team vom Tübinger Biotech-Start-up CureVac zählen zu den wenigen, die an einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus arbeiten. Die Forscher verfolgen einen neuen Ansatz, der auf Gentechnik basiert. Das Team hofft auf schnelle Ergebnisse in den nächsten Monaten, für den Sommer 2020 sind klinische Tests geplant.

Nicht nur das Coronavirus ist eine lebensbedrohliche Gefahr für Menschen. Jedes Jahr sterben rund 33 000 Patienten in Europa an Infektionen mit antibiotikaresistenten Keimen. Und hier wiederum könnten spezielle Viren zum Lebensretter werden. Sogenannten Phagen zerstören nämlich Keime.

Darauf setzt der Brandenburger Ekkehard Eichler. Nach einer Operation haben sich antibiotikaresistente Krankheitserreger in der Operationswunde festgesetzt und auch sein Brustbein angegriffen. Die Folge: eine Knochenhautentzündung. In Deutschland gilt er als austherapiert. Die Ärzte rieten ihm schon zu einer Entfernung des Brustbeins. Die Suche nach Alternativen führte ihn nach Tiflis in Georgien, wo Patienten seit Jahrzehnten mit Phagen behandelt werden.

Hygiene schützt vor Infizierung, deshalb ist sie vor allem in Krankenhäusern extrem wichtig. Im dänischen Odense wollen Tüftler mit modernster Technik den Kampf gegen Erreger in Krankenzimmern revolutionieren: Mit autonom fahrenden Reinigungsrobotern, die auch Coronaviren abtöten können.

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