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Aufstand der Zimmermädchen

Ausbeutung in Spaniens Urlaubsparadiesen

Aufstand der Zimmermaedchen

Der Tourismus in Spanien boomt, doch Spaniens Zimmermädchen gehören nicht zu den Gewinnerinnen. Zunehmend lagern die Hotels ihre Reinigungsdienste an Subunternehmen aus: Hungerlöhne, unbezahlte Überstunden, psychischer Druck und Mobbing.

07.06.2019
07.06.2019
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Die Arbeitsbedingungen in Spaniens Urlaubsparadiesen sind oftmals extrem prekär. Doch die Zimmermädchen fangen an, sich dagegen zu wehren.

30 Zimmer am Tag, keine Toilettenpausen, teils unter 700 Euro Monatsnetto: Die Arbeit vieler Zimmermädchen ist in Spanien kaum zu ertragen und hat mit den Traumwelten vieler Spanientouristen nichts zu tun. Die wenigsten von ihnen haben eine Ahnung, wie schlecht es den Servicekräften in ihren Hotels eigentlich geht. Myriam Barros kennt die Not der Zimmermädchen dagegen aus erster Hand. Die alleinerziehende Mutter arbeitet als Reinigungskraft in einem Hotel auf Lanzarote, einem vor allem bei deutschen und britischen Pauschaltouristen beliebten Urlaubsparadies. Zusammen mit anderen Zimmermädchen gründete sie 2016 über Facebook „Las Kellys“, die erste Interessenvertretung für Zimmermädchen in Spanien. Die Gruppe leitete das politische Erwachen der schlecht bezahlten Servicekräfte ein und hat in ganz Spanien für Aufmerksamkeit gesorgt. „Las Kellys“ haben mittlerweile Ableger in anderen spanischen Städten gegründet. Von Madrid bis Benidorm haben sie eine Mission: Sie wollen raus aus der Unsichtbarkeit und endlich fair behandelt und fair bezahlt werden.

„Re:“ begleitet Myriam Barros und ihre Mitstreiterinnen bei ihrem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen.

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