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Benzin im Blut!

Zwei Frauen auf der Überholspur

Seit über 25 Jahren ist keine Frau mehr in der Formel 1 gefahren – und in der Formel 2 ist erst seit diesem Jahr wieder eine Frau dauerhaft im Motorsport vertreten. Autorennen sind Männersache – noch.

Beitragslänge:
29 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 10.09.2019

Zwei Frauen wollen das nun ändern – und gehen dabei ganz unterschiedliche Wege.

Die 18-jährige Rennfahrerin Sophia Flörsch katapultierte ein spektakulärer Unfall Ende 2018 in die internationalen Schlagzeilen: Auf der Rennbahn von Macau, eine der gefährlichsten Strecken der Welt, flog ihr Wagen bei Tempo 270 aus der Kurve und krachte gegen ein mobiles Podest neben der Rennbahn. Elf Stunden Notoperation folgten wegen einer gebrochenen Halswirbelsäule und Rückenmarksverletzungen.

Doch jetzt will Sophia wieder angreifen – und wenn sie eines nicht will, dann als „das Mädchen mit dem Unfall“ in Erinnerung bleiben. Nach ihren schweren Verletzungen kämpft sie sich nun zurück ins Leben – und auf die Rennstrecke. Ihr Ziel nach wie vor: die Formel 1.

Die hat auch die 20-jährige Engländerin Esmee Hawkey im Blick. Ihr Weg aber ist ein anderer. Sie startet als eine von 18 Fahrerinnen in der neu gegründeten "Formel W“, einer Renn-Liga, die eigens für Frauen geschaffen wurde – von einem Mann: dem Weltklassefahrer David Coulthard. In der Formel W sollen sich ausschließlich Frauen miteinander messen, ohne jede männliche Konkurrenz. Alle bekommen denselben Rennwagen, ein 270 PS starkes Modell, so dass sich hier wirklich die beste Fahrerin und nicht die Fahrerin des technisch besten Rennstalls durchsetzen kann – zumindest theoretisch herrscht hier Chancengleichheit.

Sophia Flörsch hat sich von Anfang an gegen einen Start in der Formel W entschieden – sie will keinen Frauen-Bonus und genießt es, andere auf der Rennstrecke hinter sich zu lassen, egal ob Männer oder Frauen. Sophia ist überzeugt, dass sie es aus eigener Kraft nach ganz oben schaffen wird. Ohne Frauen-Liga.

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