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Brexit-Chaos in der Karibik

Die Insel Anguilla steht Kopf

Brexit Chaos in der Karibik

Die Karibikinsel Anguilla ist britisches Überseegebiet. Obwohl sie 6.500 Kilometer Luftlinie von London entfernt leben, bangen die insgesamt 16.000 Anguillaner um ihre wirtschaftliche Existenz. Schuld ist der Brexit.

Sendetermin:
Im TV-Programm: arte, 13.05.2019, 19:40 - 20:10
Datum:
Verfügbarkeit:
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Denn wenn das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlässt, wird auch Anguilla von den Segen der EU abgeschnitten.

„Guten Morgen, heute ist Brexit Day“ – so begrüßte Radio-DJ Hammer am 29. März seine Hörer – bei strahlendem Sonnenschein unter der karibischen Sonne. 6.500 Kilometer Luftlinie von Großbritannien entfernt, liegt die Insel Anguilla. Ein britisches Überseegebiet, Englands koloniales Erbe. Ein Urlaubsparadies. Der Brexit ist auch hier in der Karibik eher Fluch als Segen. Denn Anguilla grenzt an Saint Martin. Und dieses nur 20 Bootsminuten entfernte Eiland ist halb französisch und halb holländisch – EU und Brexit-Chaos sozusagen im Miniformat in der Karibik. „Saint Martin ist unser Downtown, dort shoppen wir, dort gehen wir zum Arzt“, sagt der Ministerpräsident von Anguilla, Victor Banks. Der Brexit schlägt auch hier in der Karibik Wellen. „Was wird aus meinem EU-Pass?“, sorgt sich DJ Hammer. Er befürchtet noch schlimmere Folgen für die Insel als nach Hurrikan Irma, der die Insel 2017 komplett zerlegte. Und wird Felix Fleming, der Theaterdirektor, weiterhin - ohne Visa, ohne Anstehen an der Grenze - seine Familie in Saint Martin und das Grab seines Vaters besuchen können? Was wird aus den Schildkröten im Marine Park, der mit EU-Geldern subventioniert wurde? Wie erlebt die anguillanische Bloggerin Shellecia Brooks-Johnson, die seit einem halben Jahr im englischen Cambridge wohnt, die Stimmung in England? Eins ist klar: Abstimmen durften die Einwohner von Anguilla beim Referendum nicht, aber unter dem Brexit leiden werden auch sie.

Der Brexit und seine karibischen Folgen – der Film beleuchtet das europäische Thema Nummer Eins der letzten Monate aus ungewöhnlicher Perspektive.

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