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Deutsche Handwerker in Afrika

Unterwegs mit den Grünhelmen

In Sierra Leone, einem der ärmsten Länder der Welt, ist Schulbildung für alle Kinder kostenlos geworden. Nur: für Schulneubauten fehlt das Geld.

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32 min
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04.06.2020
Video verfügbar bis 01.09.2020

Eine NGO aus Deutschland, "Die Grünhelme", springt in die Bresche und bringt Hilfe in weit entlegene Regionen. Die Mitarbeiter leben vor Ort und bauen zusammen mit den Einheimischen an der Zukunft des Landes.

Noemi Wenzel stiefelt mit Zylinder und langer schwarzer Cordhose durch den Dschungel von Sierra Leone, Westafrika. Die 22-Jährige ist Tischlerin und seit zwei Jahren auf Wanderschaft. Auch bei 40 Grad im Schatten trägt sie die vorgeschriebene Kluft. Zusammen mit einem sierra-leonischen Kollegen bringt sie eine Deckenverkleidung in einem Raum eines Rohbaus an, der zu einem kleinen Schulcampus mitten im Urwald gehört. Simon Bethlehem (35) ist hier der Bauleiter. Er arbeitet seit 2011 für die Hilfsorganisation „Grünhelme“. Sie bauen Krankenstationen und Schulen, sorgen für Berufsausbildungen vor Ort und kümmern sich um Geflüchtete in Krisengebieten.
Sierra Leone ist eines der ärmsten Länder der Welt. Doch nach elf Jahren Bürgerkrieg, Ebola- und Hungerkatastrophe gibt es einen Lichtblick. Der neue Präsident geht gegen Korruption vor und Schulbildung wird für alle Kinder kostenlos. Nur: Der Staat hat kein Geld für Schulneubauten. Deshalb sind die Grünhelme hier. Die Organisation – ins Leben gerufen vom Cap Anamur Gründer Rupert Neudeck – geht ganz bewusst in die entlegensten Provinzen ihrer Projektländer, wo sonst selten internationale Hilfe ankommt. Bis auf wenige angestellte Projektleiter leisten Freiwillige die Hilfe vor Ort. Dabei arbeiten die Helfenden immer mit Einheimischen zusammen, leben unter denselben Bedingungen wie die Bewohner der Einsatzregion und geben ihnen ihr handwerkliches Wissen weiter. Für Noemi bedeutet das: drei Monate täglich 10 Stunden auf der Baustelle, mittags und abends Reis oder Süßkartoffeln und ein Zimmer ohne Licht aber mit Fledermäusen. Was Noemi, Simon und die Helfenden aus dem Dorf Mansadu hier bauen, ist nicht nur eine weiterführende Schule für die Kinder des Dorfes und der Umgebung. Es ist ein Projekt, das einer ganzen Region Hoffnung schenkt.

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