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Die rebellische Insel

Korsikas Kampf um Autonomie

Korsika ist nicht nur eine schöne, sondern auch eine aufmüpfige französische Insel. Nach den Ereignissen in Katalonien und dem Erfolg der sogenannten "Nationalisten" bei den korsischen Regionalwahlen blickt "Re:" auf Korsika.

Beitragslänge:
29 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 26.08.2019

auf Korsika und zeigt, wie tief der Wunsch nach Autonomie in dieser Mittelmeer-Region ist.

„Unsere Vorfahren waren nicht die Gallier“, sagt ein Korse zu Beginn und bringt es auf den Punkt: Die Insel will mehr Eigenständigkeit.

Seit Jahren liegt Korsika im Clinch mit Paris. 40 Jahre lang wurde gar ein bewaffneter Kampf geführt, bevor die Nationale Befreiungsfront FLNC vor drei Jahren die Waffen niederlegte. Doch der Streit um Katalonien und der Erfolg der sogenannten Nationalisten bei den letzten Regionalwahlen, als sie erstmals die absolute Mehrheit erzielten, haben die Debatte um Autonomie und Unabhängigkeit wiederbelebt und ihr neue Aktualität verliehen. In Bastia und Ajaccio wartet man auf Macrons politische Angebote.

„Re:“ warf einen Blick ins Landesinnere der rauen Insel und erlebte den Alltag des Bürgermeisters und Winzers Jean-Baptiste Arena und damit den Wunsch nach mehr Autonomie in einer der ärmsten Regionen Frankreichs mit. Patrimonio heißt das 900-Seelen-Dorf, in dem die Arenas ihren Wein anbauen. Schon seit mehreren hundert Jahren. Und „Core in Fronte“ heißt die Partei, die Jean-Baptiste Arena vertritt. Sie wollen mehr Rechte, mehr Autonomie, mehr Anerkennung. Eine spätere Unabhängigkeit sei nicht ausgeschlossen. Das Korsische soll als Amtssprache anerkannt werden. So wie das Katalanische in Katalonien. Allerdings sind die Ängste, Korsika könnte ein zweites Katalonien werden, übertrieben. Zu ungleich sind die Verhältnisse, zu arm ist Frankreichs „Schöne“ im Mittelmeer.

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