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Die Thunfischer von Andalusien

Eine Algenplage bedroht das Mittelmeer

Es sind Szenen der Verzweiflung, die sich täglich in den südspanischen Fischereihäfen abspielen: Statt Fisch ziehen die Fischer kiloweise Pflanzen aus ihren Netzen.

Noch 2 Tage
31 min
31 min
19.03.2021
19.03.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 16.06.2021

Es ist die asiatische Braunalge, die sich immer weiter verbreitet, unter der Wasseroberfläche lauert und verhindert, dass sich Fische in die Netze verirren. Nun droht Hunderten Fischern der Ruin.

Die Plage bedroht die Existenz von Hunderten Fischern und ihren Familien, die seit Generationen vom Fischfang leben. Es sind einfache Seeleute, die mit kleinen Booten aufs offene Meer hinausfahren und täglich aufs Neue versuchen, den Algenfang zu vermeiden – meist ohne Erfolg. Immer mehr Fischer verkaufen ihr Hab und Gut – und die, die noch da sind, flehen um Unterstützung. Ihre Forderung: dass der spanische Staat auch ihnen – und nicht nur den finanzstarken industriellen Fischereibetrieben – eine Thunfisch-Fangquote zugesteht. Thunfisch gibt es hier genug, und er schwimmt dort, wo die Alge nicht ist: ganz nah an der Wasseroberfläche. Bloß: Fangen dürfen ihn ausschließlich jene Fischer, die sich mit viel Geld eine Fangquote gekauft haben oder die angesichts ihrer guten Kontakte eine solche gratis bekommen haben. Und der Rest? Fühlt sich im Stich gelassen. Wenn nicht ganz schnell etwas passiere, dann gehe man bald endgültig unter, sagen die Männer. Ihre letzte Hoffnung: die Gründung einer Fischer-Vereinigung, die den Protest nach Madrid trägt. Aber die Zeit läuft ihnen davon.

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