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Extinction Rebellion

Notwendiger Klimaprotest oder Ökoterrorismus?

Extinction Rebellion - die jüngste Protestbewegung gegen den Klimawandel. Brav demonstrieren gehen, das reicht den Klima-Rebellen nicht.

Beitragslänge:
32 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 18.04.2020

Mit spektakulären Aktionen zivilen Ungehorsams wollen sie die Politiker dazu bringen, gegen die Erderwärmung vorzugehen. Wer sind die Köpfe der Bewegung, und wie gewaltbereit ist sie wirklich?

Extinction Rebellion -  kurz XR - existiert erst seit etwas mehr als einem Jahr und ist überaus erfolgreich. Allein in Deutschland gibt es bereits 120 Ortsgruppen mit – laut eigener Angabe - 20.000 Mitgliedern. Das Städtchen Stroud in Südwest-England gilt als Geburtsort der Bewegung. Der Ort ist seit langem Anziehungspunkt für ökologisch bewusst lebende Menschen. Die gesamte Gründungsriege der XR lebt dort.
Ein Mitglied der ersten Stunde ist Skeena Rathor. Die dreifache Mutter sagt, dass sie für ihre Überzeugung auch ins Gefängnis gehen würde.  Diese Ansicht teilt auch Gründungsmitglied Gail Bradbrook, die bei ihrem Protest auch vor Sachbeschädigung nicht zurückschreckt.
Extinction Rebellion motiviert viele Erwachsene – im Gegensatz zur reinen Schülerbewegung um Greta Thunberg. Sie legen den Verkehr lahm, ketten sich an den Eingängen von Firmen und Behörden fest und überschreiten die Grenzen der Legalität.
Umstrittenster Kopf der Bewegung ist Roger Hallam, der zwischenzeitlich in Untersuchungshaft saß. Er brachte XR negative Schlagzeilen ein, indem er den Holocaust als nur eine von vielen Katastrophen der Menschheitsgeschichte relativierte. Inzwischen distanziert sich die Bewegung von ihrem Mitgründer.
XR glaubt an die Theorie der kritischen Masse, die erreicht werden müsse, um eine Revolution in Gang zu setzen. Auch in Berlin werden darum permanent neue Mitglieder rekrutiert und auf den Protest durch zivilen Ungehorsam vorbereitet.
Außergewöhnlich ist die politische Neutralität von XR. Jeder kann mitmachen, wenn er das Grundsatzstatut anerkennt. Gehen hier Linke gemeinsam mit AfD-Sympathisanten gegen den Klimawandel vor? Oder droht die Gruppe an inneren Konflikten zu zerbrechen?
„Re:“ begleitet die schlagzeilenträchtige Klimaschutz-Bewegung in Deutschland und England bei ihren aktuellen Aktionen.

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