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Flower Power ohne Pestizide

Von fairen Ernten und frischen Blüten

Nicht nur am Valentinstag: Das Geschäft mit Schnittblumen floriert. Doch oft kommen sie aus Afrika oder Lateinamerika. Durch die langen Transportwege und den starken Einsatz von Pestiziden entsteht eine schlechte Ökobilanz.

Beitragslänge:
32 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 06.05.2020

Durch die langen Transportwege und den starken Einsatz von Pestiziden entsteht eine schlechte Ökobilanz. Immer mehr Blumenproduzenten wollen nun daran etwas ändern.

Nicht nur am Valentinstag: Das Geschäft mit Schnittblumen floriert. Doch oft kommen sie aus Afrika oder Lateinamerika. Durch die langen Transportwege und den starken Einsatz von Pestiziden entsteht eine schlechte Ökobilanz. Immer mehr Blumenproduzenten wollen nun daran etwas ändern.  
Eine von ihnen ist Margrit de Colle, Österreichs erste Bio-Blumen-Bäuerin. Statt einer bewässerten Monokultur, die im Glashaus auf Substrat wächst, setzt sie auf Blumenvielfalt in kompostierter Erde, unter freiem Himmel und garantiert ohne Pestizide. „Wir vergessen, dass wir Teil der Natur sind. Wir vergessen die Jahreszeiten. Alles ist immer verfügbar.“ So empfiehlt sie zum Verschenken im Winter ein Blumenarrangement mit Zweigen, Beeren oder Tannenzapfen – alles, was es in der kalten Jahreszeit in der Natur so gibt.
Regional und saisonal Blumen kultivieren und konsumieren: Das möchte auch die Pariserin Hortense Harang, die sich als Teil der Slow Flowers Bewegung sieht. „Die Menschen haben verstanden, dass man zu Weihnachten keine Erdbeeren essen sollte. Warum also Rosen zu Valentinstag, wenn es hierzulande nicht die Saison ist?“ Mit ihrem Start-up „fleurs d'ici“ hat sie einen Blumenlieferdienst auf die Beine gestellt, der die kurzen Wege nutzt. 24 Stunden nach dem Pflücken wird der Blumenstrauß ausgeliefert. Über eine App werden regionale Produzenten, Floristen und CO2-neutrale Lieferantendienste miteinander vernetzt.

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