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Impfgegner auf dem Vormarsch

Keine Nadel in mein Kind!

Impfgegner auf dem Vormarsch

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass bis zu drei Millionen Todesfälle durch Impfungen vermieden werden. Und wer impft, schützt nicht nur sich oder sein Kind, sondern auch die anderen. Nur glauben die Impfkritiker das nicht. Warum?

19.03.2019
19.03.2019
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"Re:" über Mütter, die an Impfschäden glauben, Infektionskrankheiten und die Frage, ob Impfen eine rein individuelle Entscheidung sein sollte.

Impfen? Um nichts in der Welt! Denn Impfstoffe seien nicht sicher. Das sagen immerhin 41 Prozent aller Franzosen. Damit sind sie das impfkritischste Volk in Europa. Lucie Michel aus der Nähe von Nantes gehört zu den zahlreichen Impfgegnern in Frankreich. Sie glaubt, ihr sechsjähriger Sohn Malone habe durch Impfungen Epilepsie und Autismus entwickelt. Nun kämpft sie mit Hilfe eines Anwalts dafür, dass französische Gerichte den Impfschaden offiziell anerkennen. Und sie geht auf die Straße, denn seit dem 1. Januar müssen französische Eltern ihre Neugeborenen nicht nur gegen Tetanus, Diphtherie und Polio immunisieren lassen, sondern auch gegen Masern, Röteln, Mumps, Keuchhusten, Hepatitis B, Pneumokokken, Meningokokken sowie Haemophilus influenzae B. Wer dies unterlässt, kann sein Kind künftig in keiner französischen Bildungs- oder Betreuungseinrichtung mehr unterbringen. Aber was Impfkritiker dabei aus den Augen verlieren: Impfen schützt vor gefährlichen Infektionskrankheiten. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass bis zu drei Millionen Todesfälle durch Impfungen vermieden werden. Und wer impft, schützt nicht nur sich oder sein eigenes Kind, sondern auch die anderen. Nur glauben die Impfkritiker das nicht. Warum? "Re:" über Mütter, die an Impfschäden glauben, tödliche Infektionskrankheiten und die Frage, ob Impfen eine rein individuelle Entscheidung sein sollte.

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