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Kohle oder Wald?

Kampf um den Hambacher Forst

Gesellschaft | Re: - Kohle oder Wald?

Kohle oder Wald? Darüber geraten Baumbesetzer, Bürger und Polizei im Hambacher Forst aneinander. Doch die Bagger im wachsenden Braunkohle-Tagebau scheinen unaufhaltsam.

Beitragslänge:
30 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 03.02.2019, 23:59

Mittlerweile fragen sich nicht nur die Anwohner: Wie ernst ist es Politik und Gesellschaft mit dem Kohleausstieg?

Polizeiketten drängen Menschen aus dem Wald, Kräne und Bagger zerlegen Baumhäuser von Aktivisten, ein tödlicher Unfall eines Journalisten sorgt für Ratlosigkeit – beinahe täglich ist Antje Grothus mittendrin in den Ereignissen und bei der Räumung im Hambacher Forst. Längst ist der Wald und die drohende Rodung für Grothus ein Symbol des Versagens deutscher Klimapolitik. Mit Appellen und friedlichen Demonstrationen stellt sich Grothus dem entgegen. Seit Jahren führt sie mit anderen Anwohnern eine lokale Initiative gegen den weiteren Ausbau des Braunkohle-Tagebaus von RWE. Grothus steht in unmittelbarem Kontakt zu den Baumbesetzern und will dafür sorgen, dass der Widerstand friedlich bleibt. Zwischen Baumbesetzern und Polizei vermittelt sie. Inzwischen ist sie sogar Mitglied der nationalen Kohlekommission. Im Auftrag der Bundesregierung verhandelt sie mit über die Zukunft der Kohle und einen möglichen Ausstiegstermin. Für ihre Anliegen streitet sie auch im Fernsehen bei einer Talkshow vor Millionenpublikum. Kann sie Konzernbosse und Politiker noch zum Einlenken bewegen?

Auf der anderen Seite: der Polizist Ingo Mitschke, der als „Kontaktpolizist“ helfen soll, den Konflikt zu de-eskalieren. Harte Zeiten für den Polizeihauptkommissar aus Aachen. Der RWE-Konzern wird von der Landesregierung Nordrhein-Westfalens unterstützt, mehrere tausend Polizisten in schwerer Montur sind wochenlang im Einsatz. Und der wird zunehmend härter. Vor einem Jahr wurde auch Mitschke im Wald körperlich hart angegangen, was allerdings auch von vielen Baumbesetzern intern scharf kritisiert worden ist. Polizist Mitschke begibt sich weiterhin oft allein unter die vielen tausend Demonstranten und versucht, zu beruhigen und zu vermitteln: „Das Wichtigste ist doch, nie den Gesprächsfaden abreißen zu lassen.“

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