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Mein Leben als Cyborg

Wenn Technik unter die Haut geht

Gesellschaft | Re - Mein Leben als Cyborg

Sie tragen Mikrochips im Körper, lassen sich neue Sinnesorgane implantieren und träumen von der Verschmelzung von Mensch und Technik.

Beitragslänge:
30 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 11.06.2019, 23:59

Sogenannte Cyborgs, Mischwesen aus lebendigem Organismus und Maschine, gibt es nicht mehr nur in Science-Fiction-Filmen. Einige wenige mutige Pioniere wagen den ersten Schritt und lassen ihre Körper technisch aufrüsten.

Neil Harbisson ist ein Vorreiter der Cyborg-Bewegung. Der von Geburt an farbenblinde britische Künstler ist der erste offiziell von einer Regierung anerkannte Cyborg. Vor einigen Jahren ließ er sich von einem befreundeten Chirurgen eine Antenne mit einem kleinen Farbsensor in seinen Schädel einpflanzen. Nach drei Monaten hatte sie sich fest mit seinem Schädelknochen verbunden. Der Sensor erkennt die Farben, ein Mikroprozessor übersetzt sie in Töne. Seitdem nimmt Harbisson Farben als Klänge wahr. Das Implantat hat er sich nicht aus einer medizinischen Notwendigkeit einsetzen lassen. Ihm geht es um die Erweiterung der menschlichen Sinne. Mit dieser Botschaft tourt der 34-Jährige als Cyborg-Aktivist um die Welt, hält Vorträge, organisiert Konferenzen und Workshops.

Mittlerweile ist Harbisson nicht mehr alleine. Mit Gleichgesinnten gründete er in Barcelona die Transspecies Society. Ihr Ziel: Andere Menschen dabei unterstützen, auch zu Cyborgs zu werden. Das Netzwerk umfasst bisher Ingenieure, Künstler, Philosophen und Anwälte. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig, um zusammen neue Sinnesorgane zu entwickeln und sie sich gegenseitig unter die Haut zu setzen. „Re:“ war dabei.

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