Shopping ohne Ende

Wohin treibt die Konsumgesellschaft?

Kaufen ist eine der Lieblingsfreizeitbeschäftigungen der Deutschen. Laut Statistischem Bundesamt haben die Deutschen im vergangenen Jahr so viel konsumiert wie noch nie. Sie gaben die Rekordsumme von 1,6 Billionen Euro aus. Doch wohin treibt unsere Konsumgesellschaft? Und wie verändern sich dadurch unsere Städte?

Kaufen gehört zum Leben. Handel treiben ist so alt wie die Menschheit selbst. Doch unser Kaufverhalten und auch die „Orte“, an denen wir einkaufen, haben sich verändert. Früher hatte jeder Ort seine eigene kleine Infrastruktur: Bäcker, Metzger, Postamt… Man traf sich, kommunizierte nebenbei und kaufte die Dinge des Lebens ein. Heute versammeln sich zunehmend große Einkaufszentren vor den Toren der Kleinstädte - Dörfer gehen ganz leer aus.

Shopping vom Sofa aus

Viele Einkäufe werden mittlerweile bequem vom Sofa aus übers Netz getätigt, ein Trend der ungebrochen anhält. Der Umsatz des deutschen Einzelhandels über das Internet hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verzehnfacht. So kommen Pakete rund ums Jahr ins Haus. Wie weit das veränderte Kaufverhalten das Gesicht unsere Städte beeinflusst und welche neuen Geschäftsmodelle es auch im Kleinen gibt, erläutert Städteplanerin Maren Harnack.

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