Warum Tugenden modern sind

Literaturtipps

Warum die klassischen Tugenden als "Schlüssel zum guten Leben" taugen, zeigt eine vierteilige Reihe bei sonntags. Hier eine kleine Auswahl an Büchern zu den vier Kardinaltugenden: Gerechtigkeit, Maßhalten, Tapferkeit, Weisheit.


Lebe, was du bist Klug - gerecht - tapfer - maßvoll

Ein Brevier der Tugenden
Von Abt Johannes Eckert
Gebunden, 115 Seiten
Kösel-Verlag (2010)


Tugenden haben nichts mit dem erhobenen Zeigefinger zu tun, sondern dienen einem erfüllten Leben. Das zeigt Benediktinerabt Johannes Eckert in seinem Buch "Lebe, was du bist". Alles, was wir brauchen, um ein gutes Leben zu führen, steckt schon in uns - die klassischen Tugenden helfen dabei, diese inneren Schätze zu entdecken. Johannes Eckert erklärt in seinem schmalen Leitfaden die vier Kardinaltugenden Klugheit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Tapferkeit auf sehr anschauliche Weise. Viele Beispiele aus der Kunst- und Sprachgeschichte sind lehrreich, und doch macht Eckert deutlich: Ein tugendhaftes Leben lässt sich nicht anlesen, sondern muss eingeübt werden. Mit Impulsfragen spricht er den Leser direkt an - ein lebenspraktischer Ratgeber!


Dem Leben Halt geben

Die Kraft der Tugenden
Von Klaus Hofmeister und Lothar Bauerochse (Hg.)
TB, 155 Seiten
Echter-Verlag (2007)


Einen Halt im Leben finden und mit Haltung durch den Alltag gehen: Das wünschen sich viele, und doch gelingt es wenigen. Klaus Hofmeister und Lothar Bauerochse verstehen die klassischen Tugenden als Grundlage für ein solches gelingendes Leben. Basierend auf einer Sendereihe des Hessischen Rundfunks haben sie eine Reihe von Autoren gebeten, Tugenden wie Tapferkeit und Weisheit, aber auch Glaube, Hoffnung und Liebe für die heutige Zeit fruchtbar zu machen. Die militärisch missbrauchte Tapferkeit wird so zur Courage, die für das Gute kämpft. Weisheit wird als alltägliche Lebenskunst beschrieben. Wer zu einer festen inneren Haltung finden will, die zu guten Handlungen führt, bekommt mit diesem Buch tiefe Einsichten und konkrete Lebenshilfe.


Vom Vorteil, gut zu sein: Mehr Tugend - weniger Moral

Mit einem Vorwort von Roger de Weck
Von Niklaus Brantschen
TB, 160 Seiten
Kösel-Verlag (2005)


Die alten Tugenden, so wie sie von den Griechen entwickelt wurden, möchte Niklaus Brantschen als Leitfaden zur Gestaltung unseres heutigen Lebens verwenden. Dabei geht es dem Zen-Meister und katholischen Ordensmann nicht um das moralisch Angemessene oder die Erfüllung von Pflichten, sondern um etwas in uns Liegendes. "Tugend ist das, was wir sind oder sein möchten", so Brantschen. Entsprechend können uns Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Maß in unserem Alltag und bei unseren Entscheidungen leiten. So gesehen bieten Tugenden Orientierung für ein gelingendes und erfülltes Leben. Und sie führen uns auf einen Weg, der uns zu der höchsten und wichtigsten aller Tugenden führt: Der Liebe.

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