Wörlitzer Park – Oase der Aufklärung

sonntags zu Besuch im Gartenreich Dessau-Wörlitz. Die mehr als 250 Jahre alte Parklandschaft entlang der Elbe gilt als die schönste in ganz Deutschland.

Das Gartenreich Dessau-Wörlitz ist ein Gesamtkunstwerk aus Pflanzen, Tieren, Gebäuden und Kultureinrichtungen, dessen großes Vorbild die Natur selbst ist. Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817) verwandelte sein kleines Fürstentum mit 600 ha und 35.000 Einwohnern in diesen riesigen Park. Heute zählt Fürst Franz nicht nur durch seine Reisen zu den beispielhaft aufgeklärten Fürsten des 18. Jahrhunderts.

Sehnsucht nach der idealen Welt

Statue im Wörlitzer Park
Statue im Wörlitzer Park Quelle: ZDF

„Nützlich zu sein und Gutes zu stiften“ war sein Motto - der anglophile Fürst besuchte auf seiner „Grand Tour“ gleich zweimal auch England und brachte von dort Ideen mit, die sein kleines Fürstentum zu einer Oase der Aufklärung in Deutschland machten. Die berühmten Gartenarchitekten Sckell, Lenné und Pückler erschufen hier mit ihrem Blick für Sichtachsen und viel Engagement Gartenbilder, die Menschen aus aller Welt bis heute faszinieren und die auch deshalb seit dem Jahr 2000 UNESCO-Weltkulturerbe sind.

Heute stehen noch 142 Quadratkilometer unter Denkmalschutz. Im Zentrum steht der Wörlitzer Park, der das „Schöne“ mit dem „Nützlichen“ verbinden will - er war von Anfang an für alle Bürger des kleinen Fürstentums frei zugänglich und ermöglicht dem Besucher eine Reise in fremde Welten und in die Ideenwelt der Aufklärung. Wörlitz steht auch für Leben im Einklang mit der Natur, für die Sehnsucht nach der idealen Welt und der idealen Natur.

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