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Nachrichten

23:45 - Politik

Merkel nennt Erdogans Vorwürfe der Terror-Unterstützung "abwegig"

Bundeskanzlerin Merkel (CDU) hat die jüngsten Vorwürfe des türkischen Präsidenten Erdogan als "abwegig" bezeichnet und ihn zur Mäßigung aufgerufen. "Ich habe nicht die Absicht, mich an diesem Wettlauf der Provokationen zu beteiligen", sagte sie der "Saarbrücker Zeitung" zu dem Vorwurf, sie unterstütze die verbotene Terrororganisation PKK. In der Debatte um die Wahlkampfauftritte türkischer Politiker in Deutschland zeigte sie sich erneut spektisch. Die Gesetze und Prinzipien des Grundgesetzes müssten dabei eingehalten werden, sagte Merkel der Zeitung.

23:23 - Wirtschaft

Nach Riesenverlust: E.ON will frisches Kapital

Der Energieversorger E.ON will nach dem Rekordverlust 2016 sein Kapitalpolster aufbessern. Durch die Ausgabe von rund 200 Millionen Aktien will der Versorger rund 1,3 Milliarden Euro einsammeln, wie das Unternehmen mitteilte. Mit den Erlösen der zehnprozentigen Kapitalerhöhung will der Konzern einen Teil seines Beitrags für den geplanten staatlichen Atomfonds finanzieren. Erst Mittwoch hatte das Unternehmen den höchsten Verlust (16 Mrd. Euro) in der Firmengeschichte bekanntgegeben. Die Folgen der Energiewende haben E.ON schwer erwischt.

22:50 - 2.Liga

Schalke steht im Viertelfinale

Nabil Bentaleb hat dem FC Schalke 04 nach fünf Jahren wieder den Einzug in ein europäisches Viertelfinale beschert. Mit seinem Elfmetertreffer in der 68.Minute zum 2:2 (0:2) im Achtelfinal-Rückspiel in der Europa League bei Borussia Mönchengladbach sicherte der Mittelfeldspieler seinem Team nach einem 0:2-Rückstand noch den Einzug in die Runde der letzten Acht. Dort standen die Schalker zuletzt 2012. Das Hinspiel endete letzte Woche 1:1. Leon Goretka (54.) erzielte zuvor den Anschlusstreffer. Die Gladbacher kamen durch Andreas Christensen (26.) und Mahmoud Dahoud (45.+2) zur 2:0-Führung.

22:46 - Panorama

Ai Weiwei präsentiert gigantisches Flüchtlings-Schlauchboot

Den chinesischen Künstler Ai Weiwei lässt das Schicksal der Flüchtlinge nicht mehr los. In der tschechischen Nationalgalerie in Prag präsentierte der 59-Jährige sein bisher größtes Werk zu diesem Thema: Ein 70 Meter langes monumentales Schlauchboot. Darin sitzen 258 überlebensgroße, aufblasbare Figuren, die Schutz suchen. Die Installa- tion schwebt an Drahtseilen im Raum. "Können wir denn wirklich unseren Lebensstil in Europa weiterführen und diese Situation ignorieren", fragt Ai Weiwei. Europa trage eine große Verantwortung.

22:11 - Politik

Macron in Berlin: Unterstützung von Gabriel - Merkel hält sich zurück

Der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron hat in Berlin für eine engere deutsch-französische Zusammenarbeit zur Stärkung Europas geworben. "Heute sieht sich Europa erneut großen Gefahren gegenüber", sagte er nach Treffen mit Kanzlerin Merkel (CDU) und Außenminister Gabriel (SPD). Der sozialliberale Macron sprach von einer "großen Übereinstimmung" mit Merkel. Einen gemeinsamen öffentlichen Auftritt gab es aber nicht. Gabriel präsentierte sich dagegen mit Macron Arm in Arm und machte unmissverständlich seine Unterstützung deutlich.

21:43 - Politik

Mindestens 42 Tote bei Luftangriff auf Moschee bei Aleppo

Bei Luftangriffen auf eine Moschee nahe der Großstadt Aleppo im Norden Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 42 Menschen getötet worden. Mehr als hundert weitere Menschen seien verletzt worden. Die Moschee sei während des Abendgebets angegriffen worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die meisten der Opfer seien Zivilisten. Unklar war zunächst, wer für den Angriff verantwortlich ist. In der Region fliegen regelmäßig Jets der syrischen und russischen Luftwaffe Angriffe.

21:23 - Politik

Geheimdienstausschuss hält Trumps Bespitzelungs-Vorwürfe für haltlos

Der Geheimdienstausschuss des US-Senats hat die Lauschangriff-Vorwürfe von Präsident Trump gegen seinen Vorgänger Obama als unbegründet zurückgewiesen. Es gebe keine Hinweise darauf, dass der Trump-Tower Ziel von Überwachungsmaßnahmen irgendeines Teils der US-Regierung war, teilten führende Vertreter der Geheimdienstausschüsse von Repräsentantenhaus und Senat mit. Trump hatte über Twitter erklärt, Obama habe ihn im Trump-Tower abhören lassen. In einem TV-Interview räumte Trump ein, sich dabei ohne stichhaltige Beweise auf Medienberichte gestützt zu haben.

21:03 - Panorama

Cannabis-Kuchen: 25-Jährige in Lebensgefahr

Ein Jugendlicher lädt zwei Mitarbeiterinnen einer Bremer Flüchtlingsunterkunft zum Kuchenessen ein. Kurze Zeit später klagen die Frauen im Alter von 25 und 62 Jahren über Übelkeit und kommen mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus. Im Kuchen waren deutliche Cannabisspuren gefunden worden. Laut Polizei schwebt die jüngere der beiden in Lebensgefahr. Die Polizei nahm den Jugendlichen vorläufig fest. Er gab an, das Backwerk von einem Bekannten geschenkt bekommen zu haben. Die Beamten ermitteln wegen versuchter Tötung.

20:50 - Europa League

Besiktas, Vigo und Genk weiter

Der türkische Meister Besiktas Istanbul, Celta Vigo und KRC Genk sind als erste Klubs ins Viertelfinale der Europa League eingezogen. Besiktas gewann zu Hause mit 4:1 (2:1) gegen den griechischen Klub Olympiakos Piräus, obwohl die Türken mehr als eine Halbzeit lang in Unterzahl spielten. Im Hinspiel hatten sich die Klubs 1:1 getrennt. Celta Vigo feierte beim russischen Klub FK Krasnodar einen 2:0 (0:0)-Auswärtssieg. Bereits das Hinspiel hatten die Spanier mit 2:1 für sich entschieden. Im belgischen Duell trennten sich KRC Genk und KAA Gent mit 1:1 (1:0). Nach dem 5:2 im Hinspiel kam Genk weiter.

20:37 - Politik

May lehnt schottisches Referendum ab

Die britische Premierministerin Theresa May will kein schottisches Unabhängigkeitsreferendum vor dem Brexit zulassen. "Jetzt ist nicht die Zeit dafür", sagte sie dem Sender ITV. Schottlands Regierungschefin Sturgeon reagierte empört auf Mays "Nein". Es wäre ein "demokratischer Skandal", sollte die britische Regierung den Menschen in Schottland untersagen, über ihre Zukunft zu entscheiden, sagte Sturgeon. May will bis Ende März die Austrittsgespräche in Brüssel formal einleiten. Zuvor hatte Queen Elizabeth II. ihre Zustimmung zum Brexit-Gesetz gegeben und damit den Weg dafür frei gemacht.

20:08 - Politik

Menschenrechtsverletzungen auf der Krim: EU-Parlament alarmiert

Das Europaparlament hat sich alarmiert über massive Menschenrechtsverletzungen auf der, vor drei Jahren von Russland annektierten, ukrainischen Halbinsel Krim geäußert. Es gebe "zahlreiche glaubwürdige Berichte" über Fälle von Folter und Verschleppungen. Dutzende Menschenrechtsaktivisten, Journalisten und Mitglieder der tatarischen Minderheit seien in Haft. Außerdem seien seit der Annektion der Krim viele Grundrechte drastisch eingeschränkt worden, etwa das Recht auf Versammlungs-, Meinungs- und Religionsfreiheit, so die EU-Volksvertretung.

19:38 - Politik

Schäuble und US-Finanzminister vereinbaren enge Kooperation

Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) und sein neuer US-Amtskollege Steven Mnuchin wollen die internationale Kooperation ungeachtet aller Differenzen vorantreiben. Es sei klar vereinbart worden, zusammenzuarbeiten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, sagte Schäuble nach einem ersten Treffen mit Mnuchin. "Wir haben eine gute Basis gefunden, ganz offen miteinander zu reden." Mnuchin sprach von einem sehr produktiven Treffen mit einem breiten Themenspektrum. Beide Länder wollten sich für einen ausgewogeneren Handel zwischen beiden Volkswirtschaften einsetzen.

19:19 - Panorama

Mehrere Menschen am Ätna verletzt

Auf Sizilien sind bei einer vulkanischen Explosion am Ätna mehrere Menschen verletzt worden. Auf 2.700 Metern ließ die Eruption eine bis zu 200 Meter hohe Lava-Fontäne in den Himmel schießen, wie das vulkanologische Institut Italiens (INGV) mitteilte. Die Menschen wurden durch herumfliegende Fels- und Glutteile verletzt, alle Beteiligten konnten sich letztlich retten. Der höchste Vulkan Europas spuckt seit Dienstagabend wieder Asche und hat am Südostkrater einen Lavastrom gebildet. Die Bevölkerung der nahe gelegenen Stadt Catania hätte aber nichts zu befürchten, hieß es in den Medien.

19:02 - Politik

Explosive Postsendung an IWF-Büro in Paris offenbar auch aus Griechenland

Die im Bürogebäude des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Paris explodierte Postsendung ist offenbar in Griechenland verschickt worden. Das teilte der griechische Bürgerschutzminister Toskas mit dem Sender ANT1 mit. Die Pariser Staatsanwaltschaft bestätigte zudem, dass Reste einer griechischen Briefmarke gefunden wurden. Hinter dem Anschlag vermutete Toskas eine autonome Linksgruppierung. "Die Konspiration der Feuerzellen" hatte bereits am Donnerstagmittag die Verantwortung für das Sprengstoffpaket an das Finanzministerium in Berlin übernommen.

18:52 - Skispringen

Skispringen: Wellinger Dritter

Andreas Wellinger hat trotz eines starken dritten Platzes beim Weltcup in Trondheim seine Führung in der norwegischen "Raw Air"-Serie an Stefan Kraft verloren. Er musste sich auf der Granasen-Schanze einzig Österreichs Überflieger Kraft sowie dem zweitplatzierten Norweger Andreas Stjernen geschlagen geben. In der Gesamtwertung der neuen Norwegen-Tour rutschte Wellinger nach neun von 15 Durchgängen mit 1231,8 Punkten knapp hinter seinen Dauer-Rivalen Kraft (1237,1) zurück. Auf Rang drei folgt Markus Eisenbichler (1206,2), der am Donnerstag starker Vierter wurde.

18:38 - Politik

Türkei warnt vor "Religionskriegen" in Europa

Die türkische Regierung hat die EU erneut scharf angegriffen und vor "Religionskriegen" in Europa gewarnt. Der türkische Präsident Erdogan warf Europa vor, "einen Kampf Kreuz gegen Halbmond" angefangen zu haben. Zuvor hatte der Europäische Gerichtshofs entschieden, dass Kopftücher am Arbeitsplatz verboten werden können. Außenminister Cavusoglu sprach nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu von "Religionskriegen" in Europa. Er hat ein Jahr nach Abschluss des Flüchtlingspakts der EU mit der Türkei mit dessen Aufkündigung gedroht.

18:16 - Wirtschaft

Rekordgewinn bei Lufthansa

Im vergangenen Jahr hat die Lufthansa trotz Pilotenstreiks und Terrorangst erneut einen Rekordgewinn erzielen können. Im Geschäftsjahr 2016 verbuchte die Fluglinie einen Gewinn von 1,8 Milliarden Euro. Das sind 5 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Die Dividende für die Anteilseigner soll mit 50 Cent je Aktie genauso hoch ausfallen wie im Vorjahr, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag mit. Das Tagesgeschäft bleibt hingegen schwierig. Fallende Ticketpreise und steigende Spritkosten belasten das Ergebnis, erklärte Finanzvorstand Svensson.

17:53 - Politik

Kanzlerin Merkel: Arbeitswelt altersgerecht ausgestalten

Bundeskanzlerin Merkel hat eine altersgerechte Ausgestaltung der Arbeitswelt angemahnt. Dies sei wichtig, um das volle Erwerbstätigenpotenzial auszuschöpfen, sagte sie beim Demografie- Gipfel in Berlin. Dort diskutieren Verteter aus Staat, Verbänden und Sozialpartnern über die Herausforderung einer älter werdenden Gesellschaft unter dem Motto: "Zusammenhalt stärken - Verantwortung übernehmen". Merkel betonte die Bedeutung flexibler Arbeitsmodelle, Flexi-Rente und der Förderung von Existenzgründern: Dazu gehöre "das Riesenthema Weiterbildung".

17:23 - Panorama

So viele Badetote wie noch nie

In deutschen Gewässern sind 2016 so viele Menschen ertrunken wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Zahl der Badetoten stieg um 49 auf mindestens 537 Mensche, teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit. Zurückzuführen sei der negative Trend auf den vielerorts schönen Sommer. "Unfallschwerpunkt Nummer eins sind nach wie vor die unbewachten Binnengewässer", erklärt DLRG-Vizepräsident Haag. Besonders alarmierend: Die Zahl ertrunkener Kinder bis 15 Jahre hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt, auf 46 Fälle. Die DLRG betonte die Bedeutung von Schwimmunterricht.

16:56 - Politik

Merkel besucht Putin in Russland am 2. Mai

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht nach den Worten von Russlands Präsident Wladimir Putin am 2. Mai Moskau. "Übermitteln Sie der Bundeskanzlerin meine besten Wünsche. Wir erwarten ihren Besuch am 2. Mai", sagte Putin Rande eines Treffens mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU). Das Verhältnis der Länder ist durch die wegen der Ukraine-Krise gegen Russland verhängten Sanktionen belastet. Merkel hat deren Aufhebung von den Fortschritten bei der Umsetzung des Minsker Friedensabkommens abhängig gemacht.

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