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70 Jahre NATO

Die NATO, zu der auch Deutschland gehört, wird 70. Eigentlich ein Anlass zum Feiern. Aber nicht alle sind in Geburtstagsstimmung.

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Viele wichtige Politikerinnen und Politiker sind am Dienstag nach London gereist. Denn dort findet zwei Tage lang ein Treffen der 29 NATO-Länder statt. Der Anlass ist diesmal ein ganz besonderer: Die NATO hat Geburtstag, sie wird in diesem Jahr 70!

Allerdings herrscht nicht bei allen NATO-Mitgliedern Geburtstagsstimmung. Denn es gibt auch Kritik an der NATO. Und in den vergangenen Monaten gab es immer wieder Ärger zwischen einigen NATO-Ländern.

Was sind die Probleme?

Das liegt zum Beispiel an dem Präsidenten der USA, Donald Trump. Er ärgert sich unter anderem darüber, dass die USA von allen NATO-Mitgliedern am meisten Geld für das Militär ausgeben, also für die Ausstattung und Ausrüstung der Soldatinnen und Soldaten. Dadurch hätten die USA eine viel bessere Armee als die anderen NATO-Länder. Die würden sich beim Thema Sicherheit zu sehr auf die USA verlassen, meint Trump.

Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Zusammenarbeit der NATO-Länder immer wieder kritisiert. Er meint, dass die NATO nicht mehr richtig funktioniert, wenn sowieso alle machen, was sie wollen.

Außerdem hat der Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdoğan, vor Kurzem für Ärger gesorgt. Er hatte im Oktober türkische Soldaten nach Syrien geschickt. Viele der NATO-Länder waren mit dieser Aktion gar nicht einverstanden. Erdoğan hat sich davon aber nicht aufhalten lassen. Was damals los war, könnt ihr hier noch einmal nachlesen.

Wie geht es weiter mit der NATO?

Dass die NATO-Mitglieder untereinander streiten, gab es in der Vergangenheit schon öfter. Manche Expertinnen und Experten sagen aber, dass im Moment unklar ist, wie es mit der NATO weitergeht.

Jens Stoltenberg ist der Chef der NATO. Er findet, dass die NATO gute Arbeit leistet. Er hofft, dass die Mitgliedsländer sich beim Treffen in London wieder vertragen und weiterhin zusammenarbeiten. Auch der deutsche Außenminister Heiko Maas findet, dass es die NATO weiterhin geben muss. Maas hat vorgeschlagen, dass es eine Gruppe von Expertinnen und Experten geben sollte, die sich überlegen, wie die NATO-Länder in Zukunft besser zusammenarbeiten können.

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