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Abzocke bei Spiele-Apps

"Candy Crush", "Angry Birds" und "Coin Master" sind super beliebte Handy-Spiele - auch weil sie kostenlos sind. Jetzt gibt es aber Kritik an solchen Spielen - und zwar wegen sogenannten In-App-Käufen.

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Ihr kennt wahrscheinlich fast alle Spiele-Apps für das Handy. Sie sind zur Zeit super beliebt. Kein Wunder, schließlich hat man sein Handy ja fast immer mit dabei und kann von überall aus spielen. Und sie haben noch einen Vorteil: Die meisten dieser Spiele-Apps sind kostenlos und können mit einem Klick heruntergeladen werden. Doch viele dieser Spiele werden gerade heftig kritisiert, denn sie können innerhalb kürzester Zeit zur Abzocke werden!

Kind und Handy - Symbolbild.
Spiele-Apps sind nicht immer für Kinder geeignet.
Quelle: Hans-Jürgen Wiedl/dpa-Zentralbild/dpa

Angeblich "kostenlose" Apps sind gar nicht kostenlos

Der Grund sind sogenannte "In-App-Käufe". Während des Spiels gibt es immer wieder die Möglichkeit, Dinge für echtes Geld zu kaufen. Zum Beispiel ein neues Level, Ausrüstung oder ein schickes Outfit für den Charakter. So kommt man im Spiel vielleicht schneller voran und dadurch macht es mehr Spaß. Meistens sind das nur kleine Geldbeträge und das Bezahlen geht schnell und unkompliziert. Aber so kann schnell eine Menge Geld zusammenkommen. Manche geben am Ende Hunderte von Euro für ein Spiel aus, das eigentlich kostenfrei ist. Kostenlose Spiele-Apps sind also oft nie wirklich kostenfrei.

Problem "Lootboxen"

Besonders in der Kritik stehen "Lootboxen". Das sind eine Art virtuelle Überraschungsboxen, in der sich zufällig festgelegte Gegenstände für die Spielfigur befinden. Man weiß vorher nicht, ob etwas Gutes oder doch nur nutzlose Extras drin sind. Bezahlen muss man sie trotzdem, oft mit echtem Geld. Kritiker finden: Dadurch werden besonders Kinder angelockt, denn sie finden diese Überraschungskisten besonders spannend.

So tricksen die Spielehersteller

Wir zeigen euch drei Beispiele, wie Spielehersteller euch zum Geldausgeben bringen wollen. Klickt auf den Link.

So schützt ihr euch vor der Kostenfalle

  • Fallt nicht auf die Tricks der Hersteller rein und überlegt euch vorher, ob ihr wirklich Geld im Spiel ausgeben wollt. Schlaft dann nochmal eine Nacht darüber, bevor ihr eine Entscheidung trefft.
  • Wenn ihr Geld ausgeben wollt, notiert euch alle Ausgaben – so behaltet ihr den Überblick über die Kosten.
  • Ihr könnt auch Gutscheine oder Guthabenkarten nutzen. Die werden vorher bezahlt und haben ein natürliches Limit. Ihr könnt nur so viel ausgeben, wie sich darauf befindet.
  • Ihr könnt Kaufvorgänge mit zusätzlichen Passwörtern schützen oder sogar ganz abstellen. Sprecht am besten mit euren Eltern darüber.
  • Schaltet euer Handy in den Offline-Modus - So seid ihr nicht im Internet und könnt keine Käufe machen.

Spielt ihr Handy-Spiele und habt ihr schon mal Geld im Spiel ausgegeben? Habt ihr Tipps, wie man sich noch schützen kann? Schreibt unten in die Kommentare!

Junge am Handy

ZDFtivi | logo! - 14 Spiele-Apps fallen in Tests durch

Experten haben Handyspiele auf Kindersicherheit getestet.

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