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Sensationeller Knochenfund in Israel

Ein menschlicher Kieferknochen, der in einer Höhle in Israel gefunden wurde, sorgt unter Wissenschaftlern für Aufregung. Denn die Knochenreste sind etwa 195.000 Jahre alt - und werfen damit bisherige Theorien über den Haufen.

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Der "Homo Sapiens" - also der moderne Mensch, wie er auch heute noch lebt - ist in Afrika entstanden. Da sind sich Forscher ziemlich sicher. Bisher waren sie davon ausgegangen, dass es ungefähr 80.000 Jahre her ist, dass der Homo Sapiens Afrika verlassen und sich dann in der ganzen Welt verbreitet hat. Doch da haben sie sich wohl getäuscht. Denn die Knochenreste und Zähne, die Forscher nun in einer Höhle in dem Land Israel gefunden haben, sind etwa 195.000 Jahre alt! Schon damals müssen also Menschen in Israel gelebt haben. Und Israel liegt nicht in Afrika!

Kieferknochen eines Homo Sapiens in Israel entdeckt
So sieht der Rest des Kieferknochens aus. Quelle: ap

Der Homo Sapiens hat Afrika also wohl schon vor mindestens 200.000 Jahren verlassen. Möglicherweise ist das auch ein Hinweis darauf, dass es den modernen Menschen schon länger gibt, als gedacht.

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