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Afrika

Afrika ist nach Asien der zweitgrößte Kontinent.

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Rund 1,3 Milliarden Afrikaner leben hier in 55 Staaten. Die vielen verschiedenen Bevölkerungsgruppen sprechen mehr als 2.000 Sprachen. Für die meisten Menschen in Afrika ist es normal, schon als Kind mehrere Sprachen zu lernen.

Lagos
Lagos ist die größte Stadt Nigerias. Mehr als 21 Millionen Menschen leben dort.
Quelle: dpa

Religion

Die verschiedenen Gruppen haben unterschiedliche Religionen. Neben den alten Stammesreligionen, in denen Naturkräfte eine große Rolle spielen, sind auch die großen Weltreligionen in Afrika zu finden. Die größten Religionsgruppen sind Muslime und Christen. Im Norden leben eher hellhäutige Afrikaner, in der Mitte und im Süden haben die Menschen eine dunklere Hautfarbe.

Unterschiedliche Landschaften

Sanddünen in der Sahara
Sanddünen in der Sahara
Quelle: mev

Afrika hat die unterschiedlichsten Landschaften. Die Sahara ist das größte Wüstengebiet der Welt. Tagsüber wird es in diesem Kargland mehr als 50 Grad heiß. An den Ufern des Nils, der 6.671 Kilometer von Süden nach Norden fließt, liegen hingegen sehr fruchtbare Landschaften. Der höchste Berg Afrikas ist der Kilimandscharo mit 5.859 Metern.

Löwe
Viele wilde Tiere leben in Afrika.
Quelle: ZDF/Axel Gomille

Auch die Tierwelt Afrikas ist sehr vielfältig. In den Flüssen leben Nilpferde und Krokodile, in den Regenwäldern klettern Affen von Baum zu Baum. Wer von ihnen nicht aufpasst, klettert einer Riesenschlange in die Quere. In den Savannen sind Nashörner, Elefanten, Löwen und Zebras zu Hause.

Bodenschätze, Landwirtschaft - und technische Entwicklungen

Afrika hat viele Bodenschätze: zum Beispiel Erdöl, Kohle, Diamanten und Gold. Dort, wo die Böden fruchtbar sind, bauen afrikanische Bauern Tee, Kakao und Baumwolle an. In anderen Gebieten wächst wenig. Dort müssen die Menschen oft Hunger leiden. Länder wie Burundi, Äthiopien oder Liberia gehören zu den ärmsten Ländern der Welt. Libyen und Südafrika sind die reichsten Länder Afrikas.

Medikamententransport mit Drohnen in Ghana
Medikamententransport mit Drohnen
Quelle: dpa

In manchen Ländern Afrikas gibt es seit einiger Zeit spannende technische Entwicklungen. In Ruanda und Ghana zum Beispiel werden Drohnen genutzt, um lebensnotwenige Blutkonserven und Medikamente in kurzer Zeit zu oft weit entfernten Patienten zu bringen. Das System wurde von den Behörden gemeinsam mit einer Firma aus den USA aufgebaut. Es funktioniert so gut, dass mittlerweile auch viele andere Länder daran Interesse haben.

Afrikanische Union

Im Jahr 2002 haben die afrikanischen Länder ein Abkommen geschlossen. Darin steht, dass sie als "Afrikanische Union" (AU) ganz ähnlich wie die "Europäische Union" zusammen arbeiten wollen: zum Beispiel in der Friedenspolitik, beim Handel und in einem gemeinsamen Gerichtshof.

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