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Hat Siri schlechte Ohren?

Spracherkennung mit dem Apple-Programm Siri. Symbolbild
Viele Sprachassistenten fühlen sich angesprochen, obwohl ihr Name gar nicht gesagt wurde. Zum Beispiel "Siri", wenn jemand "Miri" sagt.
Quelle: Daniel Reinhardt/dpa

"Alles easy" klingt wie "Hey Siri" und "Alexandra" ist dasselbe wie "Alexa"? Najaaa, wir hören da schon einen Unterschied! Sprachassistenten wie Siri oder Alexa haben aber scheinbar schlechtere Ohren als wir.

Forscher der Uni Bochum haben jetzt herausgefunden, dass sich viele Sprachassistenten, zum Beispiel "Alexa" von Amazon oder "Siri" von Apple selbst dann einschalten und zuhören, wenn ihr Name gar nicht gesagt wird. Zum Beispiel reagieren manche auf "Hey Miri" oder schalten sich bei Wörtern wie "Am Sonntag" ein, weil sich das beim Sprechen so ähnlich anhört wie "Amazon".

Alles wird gespeichert

Wie wurde das getestet? Alles was zum Beispiel Alexa mithört, wird gespeichert und teilweise von Mitarbeitern der Betreiberfirma angehört. Damit erklärt sich jeder einverstanden, der einen Sprachassistenten benutzt.

Die Firmen wie Amazon, Apple oder Google sagen, sie machen das, damit sie ihr System verbessern können.

Um herauszufinden, wie viel die Sprachassistenten wirklich aufzeichnen, haben Bochumer Forscher elf verschiedene Modelle 16 Tage lang beschallt: Zum Beispiel mit TV-Serien und Nachrichten auf Englisch.

TV-Serien belauscht

Dabei wurden sie ganze 735 Mal ausversehen aktiviert! Ganz schön viel, oder? Danach wurden sie auch noch sieben Tage lang mit deutschen Sendungen, wie zum Beispiel der Tagesschau,  beschallt. Dabei gab es rund 180 Fehl-Auslöser.

Experten finden das überhaupt nicht okay! Sie fordern, dass die Firmen deutlicher auf das Problem aufmerksam machen, zum Beispiel durch einen Hinweis auf der Verpackung.

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