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Alkoholsucht erkennen

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Süchtig sein, heißt abhängig sein. Jemand, der alkoholsüchtig ist, kann nicht frei entscheiden, ob er nun ein Glas Alkohol trinken will oder nicht. Er muss zugreifen. Das Bedürfnis nach Alkohol bestimmt sein Leben.

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Was ist Alkoholabhängigkeit
 

logo! erklärt euch, was das bedeutet.

Videolänge:
1 min

Wie sich eine Sucht entwickelt

Eine Sucht entwickelt sich in mehreren Schritten: Am Anfang trinkt man nur ab und zu. Irgendwann trinkt man regelmäßig in bestimmten Situationen, zum Beispiel immer dann, wenn man Stress hat oder traurig ist. Irgendwann gewöhnt der Körper sich an den Alkohol. Dann trinkt man immer häufiger stärkeren Alkohol, wie zum Beispiel Schnaps. Schließlich kann man es gar nicht mehr sein lassen. Die Weltgesundheitsorganisation hat acht Punkte zur Sucht zusammengestellt. Dass jemand süchtig ist, erkennt man daran, dass mindestens drei dieser Punkte gleichzeitig zutreffen.

Wie fühlt sich Alkoholsucht an?

  1. Eine Person fühlt sich gezwungen, Alkohol zu trinken.
  2. Die Person kann nicht mehr kontrollieren, wann sie anfängt und wann sie aufhört zu trinken. Auch darüber, wie viel Alkohol sie trinkt, hat die Person keine Kontrolle mehr.
  3. Wenn die Person keinen Alkohol bekommt, geht es ihr ganz schlecht. Sie hat zum Beispiel Kopfweh und fängt an zu zittern. Dieser Zustand wird "Entzug" genannt.
  4. Die Person muss Alkohol trinken, um diese "Entzugserscheinungen" wegzubekommen.
  5. Der Körper hat sich so sehr an den Alkohol gewöhnt, dass die Person immer mehr und immer stärkeren Alkohol trinken muss, um überhaupt noch eine Wirkung zu spüren.
  6. Fast alle Gedanken drehen sich um Alkohol.
  7. Die Person hört auf, Dinge zu tun, die sie früher mochte.
  8. Obwohl es der Person körperlich und seelisch immer schlechter geht, kann sie nicht mit dem Trinken aufhören.  

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat ein Info-Telefon eingerichtet, wo ihr anrufen könnt, wenn ihr Fragen zum Thema Alkoholsucht habt:

Info-Telefon: 0 22 1 - 89 20 31
(zum normalen Telefontarif)

Wenn ihr selbst Probleme mit Alkohol habt oder ihr euch um eure Freunde oder Verwandten sorgt, können euch die Experten am Infotelefon weiterhelfen. Die BZgA nennt euch Beratungsstellen und Ansprechpartner in eurer Nähe.

Traut euch!

Für Probleme mit Alkohol müsst ihr euch nicht schämen. Viele Menschen sind betroffen. Habt keine Angst, um Hilfe zu bitten. Es kann euch geholfen werden!

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Das Leben mit einer alkoholkranken Mutter
 

logo! hat Marilena getroffen.

Videolänge:
2 min
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