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Tschüss Plastik!

Ab dem 3. Juli 2021 dürfen viele Einwegplastikprodukte in der Europäischen Union und damit auch hier bei uns in Deutschland nicht mehr hergestellt werden. Das heißt: Plastikverpackungen, Plastikbesteck, Plastiktrinkhalme und Co. sind bald Geschichte.

Datum:

Bis jetzt war's so: Wenn man zum Beispiel in einem Restaurant Essen bestellt hat, dann hat man das oft in Plastik verpackt geliefert bekommen. Dazu gehören auch oft Plastikbesteck oder Plastiktrinkhalme. Wenn man aufgegessen und ausgetrunken hat, bleiben die Verpackung und die benutzten Plastikprodukte übrig. Das ist ein riesiges Problem für die Umwelt. Vor allem das Einwegplastik, also alles, was nur einmal benutzt wird, ist ein Problem. Ein berühmtes Beispiel für Einwegplastik ist der Trinkhalm. Dafür gibt es auch eine Menge umweltfreundlichere Alternativen - aber, was können die und was nicht? Checkt hier die Vor - und Nachteile:

Müll im Meer
Millionen Tonnen Plastik landen jedes Jahr im Meer.
Quelle: ap

Müllhalde Meer

Oft landet Plastikmüll nicht im Mülleimer, sondern in der Natur, zum Beispiel im Meer. Wie viel Müll insgesamt im Meer schwimmt, ist schwierig zu schätzen. Expertinnen und Experten gehen aber davon aus, dass jedes Jahr mehrere Millionen Tonnen Plastikmüll in den Meeren landen. Das ist sehr gefährlich für die Tiere im Meer: Fische können kleine Plastikteile verschlucken oder sich in dem Plastikmüll verfangen und sterben.

Das soll sich jetzt ändern!

Die Europäische Union, also die Gemeinschaft von 27 Ländern, zu denen auch Deutschland gehört, möchte, dass sich das ändert. Deswegen wurde beschlossen: Plastikprodukte, die nur einmal benutzt werden, dürfen ab dem dem 3. Juli 2021 nicht mehr hergestellt werden. Dazu gehören: Einwegbesteck und -geschirr, Trinkhalme, Rührstäbchen, Wattestäbchen und Luftballonstäbe aus Plastik sowie auch To-Go-Getränkebecher, Fast-Food-Verpackungen und Wegwerf-Essenbehälter aus Styropor. Das heißt aber nicht, dass diese Dinge sofort verschwinden. Die Produkte die es jetzt schon gibt dürfen nämlich erstmal noch verkauft werden.

logo! - Aus für den Plastik-Trinkhalm! 

Sherif testet umweltfreundliche Alternativen.

Videolänge
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