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Amoklauf an einer Schule in Florida

Ein 19-Jähriger hat am Mittwoch in einer Schule auf Schüler und Lehrer geschossen. 17 Menschen sind dabei gestorben.

Mit Kerzen in den Händen haben hunderte Menschen am Donnerstagabend in Parkland im US-Bundesstaat Florida gemeinsam getrauert - um die Schüler und Erwachsenen, die bei dem Amoklauf in einer Schule dort getötet wurden.

Trauerfeier für Opfer von Massaker in Parkland, Florida
Trauerfeier für Opfer in Parkland Quelle: reuters

Am Mittwochnachmittag hatte ein 19-Jähriger dort wahllos auf Schüler und Lehrer geschossen. Vorher hatte er offenbar den Feueralarm ausgelöst und damit dafür gesorgt, dass die Schüler und Lehrer aus den Klassenzimmern herausgeströmt sind. Bei dem Amoklauf sind 17 Menschen getötet worden, mehrere wurden verletzt. Kurze Zeit nach dem Amoklauf konnte die Polizei den Täter festnehmen. Er hat auch zugegeben, dass er es war, der in der Schule um sich geschossen hat.

Warum hat er das getan?

Warum der junge Mann das getan hat, ist noch unklar. Bisher weiß man nur, dass er früher Schüler dieser Schule war - dann ist er jedoch von der Schule geflogen. Wohl auch, weil er gewalttätig geworden war.

Karte: Florida - Parkland
Karte: Hier liegt Parkland in Florida. Quelle: ZDF

Wie kommt er an eine Waffe?

US-Präsident Donald Trump sagte, er wolle für die Opfer beten. Seine politischen Gegner von den Demokraten und auch andere Menschen in den USA sind der Meinung, dass Trump mehr tun sollte. Nämlich die Waffengesetze ändern und so dafür sorgen, dass es gar nicht passieren kann, dass gewalttätige Menschen so leicht an gefährliche Waffen herankommen.

Schüsse an Schule in Florida
Viele Schüler konnten entkommen. Quelle: dpa

Ein Waffengegner erklärt: "Für einen 19-Jährigen in Florida ist es wahrscheinlich schwieriger, ein Bier zu bekommen als eine solche Waffe." Das Gewehr, das der 19-Jährige bei dem Amoklauf an der Schule benutzt hat, darf man in den USA schon ab 18 Jahren kaufen. Bier dagegen gibt es erst für Menschen ab 21. Immer wieder kommt es in den USA zu solchen Amokläufen und Schießereien. Doch dass Trump an den Waffengesetzen etwas ändern wird, ist sehr unwahrscheinlich. Denn er und viele andere in seiner Partei finden es wichtig, dass die Menschen in den USA ein Recht auf ihre eigene Waffe haben. Erst vor kurzem hat er sogar dafür gesorgt, dass die Waffengesetze noch weiter gelockert wurden.

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