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Nochmal Ärger für Trump!

Der Präsident der USA, Donald Trump, muss sich zum zweiten Mal in einem Amtsenhebungsverfahren stellen. Das haben Politiker in den USA jetzt beschlossen - und das, obwohl Trump eh nur noch ein paar Tage Präsident ist. Was eine Amtsenthebung jetzt noch bringt, erfahrt ihr hier.

Datum:

Was war genau passiert?

Alles begann mit dem Angriff auf das Kapitol, eines der wichtigsten politischen Gebäude in den USA. Tausende Trump-Anhänger hatten Anfang Januar vor dem Kapitol demonstriert und viele waren gewaltsam in das Gebäude eingedrungen. Rechts erfahrt ihr mehr über den Angriff auf das Kapitol.

Was hat Trump damit zu tun?

Trump hatte die Menschen zuvor aufgehetzt und dazu angestiftet. Denn er hat unter seinen Anhängerinnen und Anhängern immer wieder die Lüge verbreitet, dass bei den vergangenen Wahlen betrogen worden sei und sie sich gegen diese Ungerechtigkeit wehren müssten.

Was wollen Trumps Gegner?

Trumps Gegner sind der Meinung, dass er deshalb nicht mehr Präsident sein dürfe. Wer so zu Protest und Gewalt anstiftet, dürfe nicht mehr Präsident sein, sagen sie. Denn Donald Trump hat zu Beginn seiner Amtszeit geschworen, das Land zu beschützen. Deshalb wollen seine Gegnerinnen und Gegner erreichen, dass Trump sein Amt verliert, und zwar mit einem Amtsenthebungsverfahren - auf englisch nennt man das "Impeachment".
Schon einmal gab es ein solches Verfahren gegen Donald Trump, damals aus einem anderen Grund. Es war aber nicht erfolgreich, er durfte also im Amt bleiben. Erfahrt im Video, wie das damals abgelaufen ist.

Was haben seine Gegner beschlossen?

Jetzt haben die Politikerinnen und Politiker des Parlaments entschieden: Ja, es wird ein zweites Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump geben. Damit ist Trump der erste US-Präsident überhaupt, bei dem das sogar zwei Mal passiert. Spannend dabei ist: Bei der Abstimmung haben auch einige aus Trumps Partei, den Republikanern, für das Amtsenthebungsverfahren gestimmt. Sie haben sich also - wie alle Demokraten - auch gegen Trump gestellt.

Ob das Verfahren diesmal erfolgreich ist und Trump tatsächlich sein Amt verliert, ist noch völlig unklar. Das Ganze ist nämlich ganz schön kompliziert und dauert lange.
Und Trump wird wohl schon nicht mehr Präsident sein, wenn die Entscheidung fällt. Denn in ein paar Tagen, am 20. Januar, übernimmt Joe Biden das Amt des Präsidenten.

Was soll das Verfahren dann noch?

Obwohl Trump nicht mehr lange Präsident ist, hätte es Folgen für ihn, wenn er sein Amt verliert. Auch nach Ende seiner Zeit im Amt hat ein Präsident nämlich noch bestimmte Rechte und genießt ein paar Vorteile. Ein Präsident, der durch eine Amtsenthebung sein Präsidentenamt verloren hat, verliert auch diese Rechte und Vorteile.

Und was sagt Trump dazu?

Zum Amtsenthebungsverfahren selbst hat sich Donald Trump erstmal nicht geäußert. Er hat aber ein Video veröffentlicht. Darin betont er, dass er die Gewalt, die in der vergangenen Woche am Kapitol gesehen habe, nicht gut finde. Und er hat seine Anhänger aufgerufen, künftig friedlich zu bleiben. Ob sie sich auch daran halten, ist nicht sicher. Denn in einer anderen Rede hat Trump auch wieder gelogen und seinen Gegnern gedroht.

Diesen Text haben Carolin und Katrin geschrieben.

logo! - Was eine Amtsenthebung für Trump bedeutet 

logo! erklärt, welche Folgen das für Donald Trump hätte.

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