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Ein ungewöhnlicher Angelausflug

In Thüringen haben Kinder alte Waffen aus dem Wasser gezogen.

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In seiner Freizeit zum Angeln an den See fahren ist eigentlich nichts Ungewöhnliches. Doch drei Kinder in Thüringen haben dabei am Wochenende eine krasse Entdeckung gemacht. Das lag vor allem daran, dass sie als Köder keine Würmer auswarfen, sondern Magneten.

Diese Art des Angelns wird Magnetfischen oder Metallangeln genannt. So kann man Schrott aus dem Wasser ziehen, zum Beispiel alte Straßenschilder oder Fahrradteile.

Die drei Kinder in Thüringen hatten aber eine nicht ganz ungefährliche Beute an der Angel: Sie haben Waffenmunition und Geschosse aus dem Wasser gezogen. Erschrocken über ihren Fund riefen sie die Polizei.

Kinder angeln Waffen mit Magnet
Waffenteile wie diese haben Kinder beim Angeln aus dem See gezogen.
Quelle: Polizei Thüringen

Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg

Laut den Beamtinnen und Beamten stammen die Teile aus dem Zweiten Weltkrieg. Während des Krieges flogen Kampfflugzeuge auch über Meere, Flüsse und andere Gewässer. Dabei warfen sie Waffen ab. Viele davon zündeten aber nicht. Es gab also keine Explosion, sie fielen einfach so ins Wasser.

Das heißt aber nicht, dass sie nicht mehr gefährlich sind. Auch noch heute, viele Jahre später, können die alten Waffen jederzeit explodieren. Die Kinder in Thüringen haben also alles richtig gemacht, als sie direkt die Polizei riefen.

Vorsicht beim Metallangeln

Die Beamten sperrten den See ab. Die Munition wurde dann von Spezialisten in Sicherheit gebracht.

Grundsätzlich ist Metallangeln erlaubt, in jedem Bundesland gibt es aber unterschiedliche Regeln. Generell gilt aber: Wer Waffen oder alte Munition findet sollte sofort die Polizei informieren.

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